Für 2022 plant die Autobahndirektion den Neubau der Brücke über die A 73 im Süden von Baiersdorf. Über sie verläuft die Kreisstraße von Röttenbach Richtung Möhrendorfer Kreisel.

Für ihre Planungen hat der Bauherr bei der Stadt angefragt, ob sie auf der zweiten Straßenseite einen Radweg bauen wolle. Dies lehnte der Corona-Sonderausschuss ab, teilte geschäftsleitender Beamter Klaus Hutzler mit.

Für den Brückenneubau gibt es eine Kostenaufteilung. Die Kosten der eigentlichen Brücke übernimmt der Staat, die für den einseitigen Radweg der Kreis. Für die zweite Seite hätte die Stadt Baiersdorf alleine aufkommen müssen. Davon nahm der Ausschuss Abstand, denn es gibt keine Weiterführung als Radweg. Die Anschlüsse an ein Radwegenetz fehlen. Zudem nutzen die meisten Radler Richtung Erlangen den im Talgrund durchgängig gut ausgebauten Radweg.

Umleitung über die Hauptstraße

Nach derzeitigem Stand ist noch nicht bekannt, wann die Straßenverbindung gesperrt wird. Sicher ist allerdings schon, dass es keine Ersatzbrücke geben wird. Es wird wieder eine ähnliche Umleitung ausgeschildert werden, wie sie für den Ausbau der Baiersdorfer Hauptstraße in zwei Etappen nötig war. Diesmal müssen aber der innerstädtische Verkehr und Fahrzeuge aus Richtung Röttenbach kommend nach Norden zur Jahnstraße hin umgeleitet werden, um über die Bürgermeister-Fischer-Straße nach Süden Richtung Erlangen zu gelangen.

Sanierung der Bahnhofstraße

Ein kurzes Stück der Bahnhofstraße will die Stadt im nächsten Jahr sanieren. Es handelt sich um den Abschnitt an der Einmündung in die Judengasse, die vor kurzem vollständig umgestaltet wurde, bis zum Seligmann-Kindergarten. "Die Straßendecke ist dort in äußerst fragwürdigem Zustand", beschrieb der Geschäftsleiter die Ausgangssituation.

Zuerst aber wird - wie auch sonst bei den innerstädtischen Straßensanierungen - der Kanal ausgewechselt. Die Verwaltung schreibt nun die anstehenden Gewerke aus.