TV Bad Brückenau - TSV Röttingen 0:3 (14:25, 11:25, 23:25).
Die Heimpremiere der Brückenauer Jungs stand unter keinem guten Stern. Trainerin Maika Herbert musste auf Stammzuspieler Alexander Stanovkin sowie Mittelblocker Stefan Winkler verzichten und hatte noch angeschlagene Spieler auf der Bank. Die Verunsicherung war schon im ersten Satz zu spüren, es fehlte am notwendigen Selbstvertrauen. Nach dem 7:8 brach die Brückenauer Annahme ein, Röttingen punktete nach Belieben. Am Kräfteverhältnis änderte sich im zweiten Durchgang nichts, gerade einmal elf Punkte gelangen den Gastgebern, die im dritten Satz dann doch noch der Ehrgeiz packte. In Aufschlag und Angriff wurde mehr Druck gemacht, für einen Satzgewinn reichte es zwar nicht, aber man agierte mit Röttingen auf Augenhöhe.

TV Bad Brückenau - TSV Güntersleben 2:3 (25:19, 14:25, 25:21, 23:25, 5:15).
Im zweiten Spiel des Tages wollten die Brückenauer an die Leistung im finalen Durchgang gegen Röttingen anknüpfen. Und es lief. "Zuspieler Matthias Schulz hatte endlich ins Spiel gefunden und konnte die Angreifer, besonders Daniel Mun, in Szene setzen", sah Maika Herbert einen Aufwärtstrend. Daniel Mun beendete den ersten Satz mit einer variablen Aufschlagserie. Zu leichtsinnig gingen die Brückenauer in den zweiten Satz. "Nehmt das Spiel nicht auf die leichte Schulter", appellierte die Trainerin an ihre Jungs, vergeblich. "Da war nichts zu holen, die Jungs standen neben sich." Das musste aus den Köpfen. Bis zum 20:19 verlief der dritte Satz ausgeglichen, ehe die Einheimischen die besseren Nerven zeigten. Drei Punkte für einen 3:1-Sieg waren jetzt das erklärte Ziel. Doch die Brückenauer hatten die Rechnung ohne die Gäste gemacht. Maika Herbert fehlten die Alternativen für erfolgversprechende Wechsel, knapp ging der vierte Durchgang an die Gäste. "Das war das endgültige Aus. Die Enttäuschung saß bei uns in den Knochen", sah Maika Herbert einen Tiebreak, der für Güntersleben zum Spaziergang wurde. ts