Für die Kulmbacher gibt es auch in diesem Jahr pandemiebedingt kein Bierfest, für den Lions Club Kulmbach-Plassenburg blieben pandemiebedingt viele Einnahmen aus. Eine zündende Idee musste her, und die hatte der Präsident des Lions Clubs, Ralf-Herbert Kneitz. "Kiwanis veranstaltet seit einiger Zeit die Faschingskrapfenaktion, da dachte ich mir, das muss doch mit Brezeln und Würsten auch funktionieren." Also startete der Club einen Aufruf an Kulmbacher Unternehmen, ihren Mitarbeitern anstatt eines Besuchs auf der Kulmbacher Bierwoche eine Lions Brotzeit-Box zu spendieren. "Die in der Box enthaltenen Produkte wurden bei regionalen Bäckern und Metzgern erzeugt, das war uns wichtig." So sei eine Win-Win-Situation für alle entstanden.

Am Mittwochmorgen trafen sich schließlich um 6 Uhr viele fleißige Helfer in der Eingangshalle der Berufsschule, um 336 Pakete mit Brezeln und Würsten zu bestücken. Enthalten waren jeweils 5 Anisbrezeln, 5 Laugenbrezeln, 2 Polnische, 4 Pfefferbeißer und 4 Debreziner. "Von jeder verkauften Kiste verbleibt etwa ein Drittel des Verkaufspreises als Gewinn beim Lions Club", sagte Ralf Kneitz und freute sich über den Erfolg. "Das Geld kommt Menschen in der Region zugute, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind." Da das Brotzeitangebot schon beim ersten Mal derart gut angenommen wurde, überlegen sich die Akteure, auch im nächsten Jahr etwas anzubieten. Pra