Mithilfe finanzieller Unterstützung des Unternehmens Brose hat die Stadt Coburg 2016 eine Beratungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund geschaffen. Dieses Angebot für anerkannte Flüchtlinge und Migranten unterstützt der Automobilzulieferer 2019 zum vierten Mal in Folge mit einer Spende von 20 000 Euro. Das teilt die Stadt Coburg mit.

Vor dem Spiel des BBC Coburg gegen den FC Bayern München II am 2. Februar übergab Daniel Bott, Leiter Brose Betriebssport, den Spendenscheck an den Dritten Bürgermeister und Sozialreferenten Thomas Nowak sowie an Sozialamtsleiter Holger Diez. "Ein gutes interkulturelles Miteinander ist die Basis für den Erfolg eines global agierenden Unternehmens wie Brose", erklärte Bott. "Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch die gemeinsame Begeisterung für den Sport. Deshalb fördern wir diesen innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens." Auf Initiative des Zulieferers arbeiten der BBC und das Sozialamt Coburg in Zukunft noch stärker zusammen. Das Sportangebot soll den Flüchtlingen die Teilhabe an der Gesellschaft erleichtern.

"Der Sport verfügt über ein großes Integrationspotenzial. Er kann die gesellschaftliche Integration von Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen - auch von Flüchtlingen - fördern. Er bietet einen Rahmen für Begegnungen jenseits aller gesellschaftlichen Unterschiede", bedankte sich Nowak vor zahlreichen Zuschauern für die Unterstützung.

Allein im Jahr 2018 wurden insgesamt 61 Asylbewerber und 688 Migranten aus Ländern wie zum Beispiel Syrien, Eritrea, Afghanistan oder Iran in der Beratungsstelle betreut. Auch im vierten Jahr in Folge haben sich die Bedarfe der anerkannten Flüchtlinge verändert, ergänzte Sozialamtsleiter Diez: "Es entstehen immer weitere Herausforderungen im Integrationsprozess. Der Baustein ,Sport‘ bietet eine tolle Plattform, damit sich Flüchtlinge aktiv in das gesellschaftliche Leben in Coburg einbringen können." red