Zur Entscheidung der Firma Brose, den Standort in Bamberg und nicht in Coburg auszubauen:

Die Befürchtung, der CSU/JC, die Entscheidung der Firma Brose, einen Teil ihrer Zentralfunktionen nach Bamberg zu verlegen, werde weitere nachhaltige negative Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Coburg haben, sehen wir, die Altstadtfreunde und die Coburger Kreisgruppe des Bundes Naturschutz, als völlig unbegründet.

Sicher ist Bamberg aus mehreren Gründen als Wirtschaftsstandort attraktiver als Coburg. Eine Möglichkeit, den Standort Coburg aufzuwerten, ist, das Wohn- und Arbeitsumfeld zu verbessern. Mehr Stadtgrün, weniger Auto: Das ist der Weg in die Zukunft. Grün ist ein hohes Gut und steht für Lebensqualität. Das hat eine positive Signalwirkung für den gesamten Wirtschaftsraum. Von Grünräumen profitieren: Unternehmen, Fachkräfte, Gastronomie und der Sportsektor. Grünräume erhöhen die Wertschöpfung und die Beschäftigung.

Ein guter Anfang hier in Coburg ist die aktuelle Entwicklung am Güterbahnhof. Das Globe und die Hochschule werden der Stadt den Weg in die Zukunft weisen.

Begünstigt durch staatliche Fördergelder wird dieser Campus, wenn der Faktor Grün entsprechend gewürdigt wird, neben der Kreativwirtschaft, weitere innovative Forschungs- und Technologieunternehmen anziehen.

Auch die schnelle Entscheidung des Gesundheitsministeriums, 500 Millionen Euro für einen Krankenhausneubau in Coburg zu investieren, wird unsere Stadt als Wissenschaftsstandort stärken.

Christa Minier,

Altstadtfreunde Coburg