Der Friedhof von Kalchreuth ist bei der Bezirksverbandstagung der 352 mittelfränkischen Gartenbauvereine in Schernberg als zweiter Sieger im Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" ausgezeichnet worden. Regierungspräsident Thomas Bauer und Bezirksvorsitzender Gerhard Durst überreichten Kreisvorsitzendem Otto Tröppner eine künstlerisch gestaltete Bronzeplakette und eine von Umweltministerin Ulrike Scharf unterzeichnete Urkunde.
Am Friedhofswettbewerb des Landesverbands für Gartenbau- und Landespflege hatten 60 der 76 bayerischen Landkreise teilgenommen. Die ersten Preisträger, darunter auch die Stadt Herzogenaurach, waren bereits ausgezeichnet worden.
Der Eingang des Kalchreuther Friedhofs sei durch zwei Säuleneichen eingerahmt, zitierte der Bezirksvorsitzende den Kommissionsbericht. Die Grabfelder wirkten durch die durchgängigen Rasenflächen besonders gepflegt, bei der Friedhofserweiterung sei der dörfliche Charakter erhalten geblieben. Auch alternative Bestattungsformen seien vorhanden.
Regierungspräsident Bauer stellte fest, der landesweite Wettbewerb habe gezeigt, dass es durchaus nachahmenswerte Beispiele für die veränderte Bestattungskultur gebe.
Dank galt auch den den 31 Gartenbesitzern, die " Zeit und den Mut aufgebracht haben, ihre Gärten der Öffentlichkeit zu zeigen". Aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt waren dies die Familien Struhlinger, Helmut Beer, Ute Latus und Stefan Schütz sowie Irmgard Karl-Zür. Die Prüfung zum Baumwart haben Josef Segschneider aus Weisendorf, Otto Tröppner aus Wachenroth und Herbert Lawrenz aus Höchstadt abgelegt. red