Als Vertreter Oberfrankens reisten die Sportkegler des SKC Franken Kulmbach ins Oberallgäu nach Durach - dort ging es auf der Acht-Bahnen-Anlage um die bayerische Meisterschaft der Kreisklassenpokalsieger der Bezirke.
Im Finale starteten neben dem SKC Franken der SKC Rieding-Walting II (Oberpfalz), TSV Egweil (Schwaben), Concordia-Johannis 07 Nürnberg II (Mittelfranken), Gut Holz Huglfing II (Oberbayern), KK Heustreu II (Unterfranken), TSV Gernlinden (München) und der BMW SKK Landshut IV (Niederbayern).
Die Franken starteten in der gleichen Besetzung wie zuvor im oberfränkischen Finale mit Michael Hornig, René Hinz, Marco Jonak und Maximilian Grampp. Als Ersatz waren Michael Jonak und Steve Crivellaro dabei. Hornig lieferte mit 495 Holz ein solides Ergebnis. Die Kontrahenten Huglfing (547), Gernlinden (529) und Nürnberg (506) machten im Anschluss Boden gut. Auf den anderen Bahnen kam Egweil auf 513 Holz, Landshut auf 503, Heustreu auf 495 und Rieding-Walting auf 445, was Platz 6 nach dem ersten Durchgang bedeutete.
Hinz wollte sein Team im Rennen halten. Nach einem guten ersten Durchgang riss allerdings der Faden. Trotz steter Korrekturen hatte Hinz kaum eine Chance, eine vernünftige Kugel zu platzieren. Auch die Sicherheit im Abräumen fehlte gänzlich. So musste er sich mit vier schwachen Durchgängen und 469 Holz begnügen.


Marco Jonak überzeugt

Marco Jonak startete die Aufholjagd: Mit 162 Holz im ersten Durchgang riss er das Ruder herum und ließ die Kulmbacher jubeln. Ein Medaillengewinn war wieder möglich. Der Kulmbacher glänzte mit 566 Holz (Tagesbestleistung) und katapultierte sein Team auf Rang 4.
Mit 26 Holz Rückstand auf den KK Heustreu und mit Max Grampp, dem Schnittbesten der Mannschaft, in den Startlöchern, hatten die Kulmbacher die besten Karten, sich noch eine Medaille zu schnappen.
In den ersten beiden Durchgängen haderte Grampp mit der Bahn, konnte aber Boden auf Heustreu gutmachen. Sein direkter Gegner aus Huglfing hielt jedoch mit. Im dritten Durchgang schaltete der Kulmbacher einen Gang hoch und eroberte Rang 3. Nun galt es, diesen gegen Huglfing zu verteidigen. Mit einem weiteren starken Durchgang behielt Grampp die Nerven, kam auf 541 Holz und holte dabei auf den letzten Würfen im Abräumen souverän die nötigen Holz, was den Kulmbachern die Bronzemedaille mit 2071 Gesamtholz bescherte. rh