Ehrenamtliche Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaften und der Wasserwachten haben innerhalb einer Woche über 500 Schnelltests auf Corona in den beiden BRK-Wohn- und Pflegeheimen in Lichtenfels und Bad Staffelstein durchgeführt.

Wie das Rote Kreuz als Träger der beiden vollstationären Pflegeeinrichtungen mitteilt, konnte mit dem ehrenamtlichen Einsatz ein optimales Testbild erreicht werden. Bei der ersten Reihentestung musste noch aufgrund eines positiven Einzeltests eine Nachtestung mittels eines PCR-Tests durchgeführt werden. Das Ergebnis steht noch aus. Man gehe jedoch von einer Korrektur zu einem negativen Testergebnis aus.

Die zweite Reihentestung am vergangenen Sonntag verzeichnete vollständig nur negative Ergebnisse. Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak wurden die Einsatzkräfte unter der Leitung von stellvertretendem Kreisbereitschaftsleiter Bernd Albert und Fachdienstleiter Michael Göbel zuvor in die Anwendung der Schnelltests eingewiesen und geschult. Die ehrenamtlichen Helfer achteten während ihres Einsatzes streng auf das Tragen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA), da sie beim Abstrich den getesteten Personen sehr nahe kommen.

Behutsame Ausführung

Die ehrenamtlichen Testkoordinatoren Bernd Albert und Michael Göbel, die hauptberuflich im Rettungsdienst arbeiten, waren denn auch ganz stolz auf die Helferteams. "Die zumeist im Sanitätsdienst ausgebildeten Aktiven sind ihre Sache ganz professionell angegangen und haben die Tests äußerst behutsam ausgeführt", wie Bernd Albert feststellte. Michael Göbel hob zudem die große Einsatzbereitschaft hervor. Die Besetzung der Dienste war nach seinen Worten kein Problem. Ohne die Unterstützung aus dem Ehrenamt, so Thomas Petrak ergänzend, wäre es nicht möglich gewesen, innerhalb eines kurzen Zeitraums eine derart hohe Anzahl von Tests zu erreichen. Andererseits erhalte man unter epidemiologischen Gesichtspunkten nur dann ein gutes Gesamtbild, wenn es gelänge, in Gemeinschaftseinrichtungen wie Pflegeeinrichtungen in kurzer Zeit möglichst alle Personen - ob Bewohnerschaft oder diensthabendes Personal - an einem Tag abzustreichen. Vervollständigt werde das Bild, wenn eine Reihentestung innerhalb von sieben Tagen wiederholt werden könne. Das sei hier passiert und insofern gebühre der Dank den beiden Testkoordinatoren Bernd Albert und Michael Göbel sowie den Wasserwachten und den Bereitschaften mit Kreisvorsitzendem Oliver Naumann bzw. Kreisbereitschaftsleiter Stefan Schütz an der Spitze, die den Aufruf zur Mithilfe bei den Tests sofort aufgegriffen haben. Das ehrenamtliche Engagement sei schließlich nicht nur auf die Reihentestungen beschränkt. Auch für die Besucherschaft werden regelmäßig in der Woche Termine für Testungen, die nach den gesetzlichen Vorgaben 48 Stunden Gültigkeit haben, angeboten.

Wertvoller Beitrag

Kreisvorsitzender Christian Meißner betonte den Sicherheitsaspekt. Die regelmäßige Anwendung von Schnelltests eröffne zumindest die Chance, möglichst frühzeitig einem Ausbruchsgeschehen zu begegnen. "Die ehrenamtlichen Rotkreuzler leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit für die Bevölkerung im Landkreis Lichtenfels", so Christian Meißner wörtlich. red