In großem Stil und gut vorbereitet feierte die BRK- Bereitschaft Forchheim ihr 125-jähriges Bestehen. Dazu gehörte auch ein ökumenischer Gottesdienst, ein sogenannter Blaulichtgottesdienst, auf der Anlage mit Pfarrer Martin Emge, Pfarrerin Ute von Seggen und Axel Berthold.
"Blaulicht, ein Fahrzeug das hilft. Unser Licht - Gott zeigt uns unsichtbar den Weg", sagte eingangs der Feier Gerhard Hoch als Vertreter der BRK-Bereitschaft. Es sei der Augenblick von 125 Jahren Barmherzigkeit der Helfer, an jedem Tag, zu jeder Zeit.
Mit dem Rot-Kreuzlied des KV Forchheim begann der Gottesdienst. "Was motiviert Sie, den Dienst zu tun, dafür Ihre Freizeit aufzugeben", fragte Pfarrer Emge. Es sei das Urbild des Helfens, der Wunsch, dem Nächsten zu dienen. So, wie es auch Jesus getan habe. Pfarrer Berthold nahm Bezug auf die neuen Fahrzeuge und die damit verbundenen Hilfs- und Transportmöglichkeiten. Der barmherzige Samariter habe nur einen einfachen Esel gehabt und trotzdem geholfen. Es sei gut, wenn es ein so gutes Rettungsnetz jetzt gebe. Freilich kostet so etwas auch Geld.
Damit leitete er über auf die zwei neuen Fahrzeuge, eines auf jeder Seite des Altars, die beim Gottesdienst anschließend von Pfarrer Emge ihren Segen erhielten.


Kleines Präsent

Kreisbereitschaftsleiter Helmut Karg dankte den Zelebranten am Ende mit einem kleinen Präsent. Eine "Mischblaskapelle" von Musikern der FFW und des Roten Kreuzes umrahmte den Gottesdienst musikalisch.
Bei einem anschließenden Tag der offenen Tür konnten sich die Besucher über die Ausrüstung des Rettungsdienstes informieren. Franz Galster