Die Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht (FLMR) der Universität Bayreuth hatte am Freitag zum Kulmbacher Bierrechtstag in die Museen im Mönchshof eingeladen. 50 Teilnehmer aus den Bereichen Brauerei und Mälzerei, aber auch Vertreter von Bundes- und Staatsministerien, Behörden und Juristen informierten sich über das Thema: "Bier und Nachhaltigkeit - Wo stehen wir, wo wollen wir hin?". Perspektiven der Verwaltung, Politik und Rechtswissenschaft wurden ebenso diskutiert wie die der Praxis, etwa die "CO2-Rückgewinnung und -Kreislaufführung in kleinen und mittleren Braustätten". Wie kurz zuvor von MdB Lisa Badum (Bündnis90/Die Grünen) angesprochen, ging es in der Debatte auch um die notwendige CO2-Reduzierung und Energieversorgung. "Niemand kann die Folgen des Klimawandels guten Gewissens mehr leugnen", sagte Kai Purnhagen. Lothar Ebbertz betonte die Generationenverantwortung von Familienunternehmen. "Gut 1500 Betriebe gibt es in der Branche in Deutschland, davon etwa 1000 Traditions- und damit meist Familienunternehmen." Es gelte, die kleinen und mittelständischen Unternehmen zu unterstützen. Man müsse in Sachen Klimaneutralität weit über das Thema hinausdenken und gemeinsam Weichen stellen. up