Für die Jugendfeuerwehren aus der Gemeinde Stockheim galt es im Rahmen eines Ausbildungstages eine realitätsnähe Einsatzübung auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerkes Hoffmann in Wolfersdorf zu bewältigen. Die Jugendlichen stellen hier gemeinsam mit ihren Ausbildern ihr Können unter Beweis.


Aufgaben ausgelost

Zu Beginn der Einsatzübung bauten die Verantwortlichen noch eine Schwierigkeit ein: Die Aufgaben und die Zusammensetzung der Fahrzeugbesatzungen mussten zunächst ausgelost werden. Im Anschluss daran bekamen die Jugendlichen Informationen zum Brandobjekt und der Situation und schließlich ihren Einsatzbefehl.
Beim Eintreffen der Jugendlichen stand die Maschinenhalle bereits im angenommenen Vollbrand und zwei Arbeiter, die das Feuer löschen wollten, waren verletzt. Es galt nun zunächst die "verletzten" Arbeiter zu versorgen und zu betreuen. Parallel dazu nahmen sich die Jugendlichen die ersten Strahlrohre zur Brandbekämpfung vor.
Hierfür wurde in einer Maschinenhalle mit Hilfe einer Nebelmaschine ein Vollbrand simuliert. Abgerufen wurden die Fahrzeuge durch die Einsatzleitung, die bereits in Wolfersdorf stationiert war. Da die Wasserentnahme schwierig war, mussten die Jugendlichen eine lange Schlauchstrecke, mit einer Gesamtstrecke von ca. 350 Metern, durch einen ehemaligen Flusslauf verlegen. Hindernisse, wie zum Beispiel die Haßlach, mussten die jungen Floriansjünger mit eigenen zur Verfügung stehenden Mitteln überqueren. Eine nicht immer ganz einfache Aufgabe, aber diese wurde mit Bravour bewältigt. Immer mehr Einsatzkräfte begannen mit der Brandbekämpfung und nahmen mit zwei Wasserwerfern die C-Strahlrohre vor.


Schneller Erfolg

Durch das schnelle Handeln der Jugendlichen konnte ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden und der Einsatzerfolg stellte sich schnell ein. Im Einsatz waren die Jugendfeuerwehren aus Burggrub, Haig, Haßlach bei Kronach, Stockheim und Reitsch mit insgesamt 22 Jugendlichen. Kommandant Andre Friedrich, Kreisjugendwart Dirk Raupach und Bürgermeister Rainer Detsch zollten den Jugendlichen Lob für ihr gutes Arbeiten, aber auch für das immer währende Engagement bei der Feuerwehr. Besonders hoben sie Felix Schwabe und Fabian Rebhan hervor, denn die beiden hatten die Übung ausgearbeitet und geplant.