Zur Jahreshauptversammlung des Tischtennisclubs Tüschnitz konnte Erster Vorsitzender Karl-Heinz Sladek 20 der insgesamt 105 Vereinsmitglieder im Tüschnitzer Mehrzweckhaus begrüßen. Neben dem Aufstellen des Maibaums im Rahmen der Tüschnitzer Vereinsgemeinschaft richtete der TTC das 14. Boule-Turnier der Tüschnitzer Vereinsgemeinschaft aus, das erstmals offen für alle Vereine ausgetragen wurde. Hier holte der Tischtennisclub zum 6. Mal in der Besetzung Corina Wachter, Wolfgang Franz und Karl-Heinz Sladek den Pokalsieg und steht damit auf Rang 1 der "ewigen Tabelle".

Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende darüber, dass der mehrjährige Mitgliederrückgang offensichtlich gestoppt werden konnte und durch die neu gegründete Boule-Sparte sowie dem erneut sehr erfolgreichen Hobbyturnier neun Vereinszugänge zu verzeichnen waren.

Highlights in 2019 waren der Ausflug nach Oberperfuß/Inzing in Tirol und die Wanderung durch das Paradiestal in der Fränkischen Schweiz.

Zum 16. Mal wurden die bundesoffenen Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaften um den Bürgermeister-Pokal organisiert, das den Namen des Vereins und der Marktgemeinde Küps weit über die Landkreisgrenzen hinaustrage.

Den Titel als erfolgreichster "Spieler des Jahres 2019" erhielt erneut Thomas Förtsch vor Philipp Weiß. Diese beiden wiederholten somit ihre Vorjahresplatzierungen. Auf Rang drei schob sich kurz vor Ende des Jahres noch Christopher Sladek, der seinen Vater mit einem Punkt überholte.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet:10 Jahre Elias Kreul, 25 Jahre Corina Wachter, und 40 Jahre Uwe Förtsch.

Einstimmig wurde die Vorstandschaft für weitere vier Jahre im Amt bestätigt: Erster Vorsitzender Karl-Heinz Sladek, Zweiter Vorsitzender Jonas Pauli, Kassier Dieter Förtsch, Schriftführer Michael Kestel, Sportwart Thomas Förtsch, Beisitzer Marcel Förtsch, Dieter Gawert, Harald Sokol und Jürgen Weiß.

Die sportliche Seite beleuchtete Sportwart Thomas Förtsch.

Derzeit nimmt der TTC Tüschnitz mit fünf Herrenmannschaften am Verbandsspielbetrieb teil, was als deutlich überdurchschnittlich bezeichnet werden darf. Die Erste Mannschaft hat im ersten Jahr nach ihrer Rückkehr in die zweite Bezirksliga den Klassenerhalt souverän gemeistert und im laufenden zweiten Jahr habe man in einer extrem spielstarken Liga zum Ende der Vorrunde einen nie für möglich gehaltenen vierten Tabellenplatz erreicht. Die Zweite Mannschaft verspielte durch eine überraschende Niederlage am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Bezirksklasse B Oberfranken West und verzichtete auf ihr Aufstiegsrecht. Die Dritte Mannschaft war durch die Neueinteilung der Klassen in die Bezirksklasse B aufgestiegen. Hier verkaufte man sich sehr achtbar, aber der Klassenerhalt war am Ende doch nicht zu schaffen. Das selbe Schicksal ereilte die Vierte Mannschaft, die sich nach einer vorderen Platzierung in der 4. Kreisliga nach der Spielklassenreform eine Klasse höher in der Bezirksklasse C wiederfand. Auch sie mussten zurück in die Bezirksklasse D, in der sie sich derzeit im vorderen Tabellendrittel bewegen. Die Fünfte spielt eine ordentliche Rolle im hinteren Tabellendrittel der Bezirkslasse D. sla