Die deutschen Polstermöbelhersteller profitieren vom Trend, das eigene Heim in Corona-Zeiten mit neuen Sesseln und Sofas auszustatten. Die starken Einbußen während der angeordneten Geschäftsschließungen im Frühjahr habe die Branche inzwischen wettgemacht, teilte der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) am Freitag mit. Seitdem habe es einen Einrichtungsboom gegeben. In den ersten zehn Monaten des Jahres sei der Auftragseingang insgesamt 2,5 Prozent höher gewesen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Auch für das kommende Jahr sei die Branche zuversichtlich. Nach einer Verbandsumfrage rechnen zwei Drittel der befragten Unternehmen für 2021 mit einem stabilen oder steigenden Umsatz. Die Betriebe spürten aber bereits Engpässe bei der Materialbeschaffung, vor allem bei Schaumstoffen. Auch die Verfügbarkeit bei Federkernen und Holzwerkstoffen bleibe eng. dpa .