Der Coburger Hobbymaler Walter Böhm lädt zu einer Gartenvernissage am Sonntag, 11. Juni, von 10 bis 18 Uhr in sein Anwesen in der Emil-Bätz-Straße 4a im Stadtteil Scheuerfeld ein. Der ehemalige Bayernliga-Fußballer, der sich nach seiner aktiven Laufbahn der Malerei verschrieben hat, präsentiert in seinem blühenden Kleinod mit Biotop und in seinem Atelier über 100 Ölgemälde. Die Lieblingsmotive von Walter Böhm sind farbenfrohe Landschaften, Wildtiere, aber auch Portraits prägnanter Menschen. "Natur in jeder Form als Kunst auf Leinwand darzustellen, ist meine Passion", bekennt er. An den Umgang mit Farbe und Pinsel hat ihn vor rund 40 Jahren sein Bruder Klaus herangeführt, der bei der Rödentaler Porzellanfabrik Goebel bei der farblichen Gestaltung von Hummelfiguren jahrzehntelang als Meister seines Fachs galt.
Für Walter Böhm gilt das Gestalten mit Ölfarben als die Königsdisziplin der Malerei: "Weil diese langsamer trocknen als zum Beispiel Acryl, kannst du auch länger mit ihnen arbeiten und Teile eines Bildes, die dir verbesserungswürdig erscheinen, nochmals nachbessern. Oft arbeite ich mit drei bis vier Schichten." Auch die Haltbarkeit und die Farbbrillanz von Öl sind für ihn unübertroffen.
Als sein Vorbild wertet der Autodidakt den 1995 verstorbenen holländischen Grafiker und Illustrator Poortvliet Rien, der weltweit als einer der besten Maler von Tieren und Jagdszenen galt.
Dementsprechend groß ist auch Walter Böhms Anteil an Werken aus der Tierwelt. Beeindruckend und darstellenswert sind für den Scheuerfelder Hobbykünstler, der sich bei seiner Vernissage viele Besucher erhofft, die Raubtiere Afrikas. hh