Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, sind historische Blickbeziehungen im ehemaligen Herzogtum Coburg zu sehen. Das spannende Motto an diesem Tag soll sein: "Blicke verloren und wiedergefunden - Historische Blickbeziehungen im ehemaligen Herzogtum Coburg". Herzog Ernst I. war es wichtig, alle wichtigen Bauten im Coburger Land über Sichtachsen, Alleen und Parkanlagen miteinander in Beziehung zu setzen. Immer im Zentrum war und ist die Veste, die auch zum "Tag des offenen Denkmals" im Zentrum steht, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Coburg. Im Landkreis ist Schloss Rosenau in Rödental mit Parkanlage beteiligt.

Eröffnet wird der Tag um 11 Uhr auf der Veste (Treffpunkt Haupteingang). Mit dem Veste-Express kann man vom Landestheater um 10 oder 10.30 Uhr (Kosten: 3,50 Euro pro Person) zur Veste fahren. Mechthild Neumann, Leiterin des Baureferats der Stadt Coburg, und Martin Stingl, Stellvertreter des Landrates, empfangen die Interessierten und führen ins Thema ein. Es folgen Führungen von der Veste um 11.30 und um 14.30 Uhr. Bernhard Ledermann (Leiter des städtischen Grünflächenamts) und Reiner Wessels (Kreisheimatpfleger) werden jeweils zwei Führungen anbieten, bei denen verschiedene Denkmale im Stadtgebiet in Beziehung zu sichtbaren Denkmalen im Landkreis gesetzt werden. Nach Möglichkeit wird der Aufstieg auf den Eckardtsturm und den Turm der Morizkirche eingebunden, bevor die Führungen im Stadtgebiet enden. Es wird empfohlen, ein Fernglas mitzunehmen.

Im Park von Schloss Rosenau bietet die Schlösser- und Gartenverwaltung zwei Führungen durch den Park um 13 und 15 Uhr an. Der Fokus liegt dabei auf der historischen Parkgestaltung mit Sicht und Ausrichtung auf die Veste und weitere Bezugsorte.

Die Führungen in Coburg und Rödental werden kostenlos angeboten. Für diese Führungen muss man sich bis 10. September anmelden unter: anmeldung-denkmal@coburg.de. red