Bischof Dr. Franz Jung hat in einem Gottesdienst im Kiliansdom die gewählten neuen Dekane in ihr Amt eingeführt. Es sind: Pfarrer Martin Heim (Dekanat Aschaffenburg), Pfarrer Stephan Hartmann (Dekanat Bad Kissingen), Pfarrer Dr. Christian Lutz (Dekanat Haßberge), Pfarrer Gerhard Spöckl (Dekanat Kitzingen), Pfarrer Simon Mayer (Dekanat Main-Spessart), Pfarrer Michael Prokschi (Dekanat Miltenberg), Pfarrer Dr. Andreas Krefft (Dekanat Rhön-Grabfeld), Pfarrer Stefan Kömm (Dekanat Schweinfurt) und Dompfarrer Stefan Gessner (Dekanat Würzburg). Die Amtszeit der Dekane beträgt fünf Jahre.

Die Dekane sind Priester, die einem Dekanat, das heißt einem vom Bischof festgelegten Zusammenschluss mehrerer benachbarter Pastoraler Räume vorstehen und es im Auftrag des Bischofs und im Zusammenwirken mit dem Dekanatsteam leiten. Ziel des Dekanats ist es, die Seelsorge durch gemeinsames Handeln zu fördern. Das geschieht unter anderem durch die Vernetzung der Pastoralen Räume untereinander, die Vertretung der Diözese im Dekanat beziehungsweise des Dekanats gegenüber der Diözese und anderen gesellschaftlichen Größen, die Pflege ökumenischer Kontakte auf Dekanatsebene sowie die Behandlung interreligiöser Fragen, informiert die Pressestelle des Ordinariats Würzburg.

Unterstützt werden die Dekane durch verschiedene Ämter und Dienste. So ist in jedem Dekanat ein Dekanatsbüro eingerichtet, in dem zudem jeweils ein Verwaltungsreferent die Pastoralen Räume unterstützt. Ein Dekanatsteam berät jeweils den Dekan bei aktuellen Fragen und Thematiken. Es tagt mindestens sechsmal pro Jahr. Ihm gehören neben dem Dekan ein oder mehrere Stellvertreter an, ein(e) Vertreter(in) der Laienräte, ein(e) Vertreter(in) der Seelsorger(innen), der/die Leiter(in) des Dekanatsbüros sowie ein weiteres Mitglied, das vom Dekanatsteam berufen werden kann.

Weitere beratende Gremien sind das zweimal im Jahr tagende Dekanatsforum und die Pastoralkonferenz. Dem Dekanatsforum gehören außer dem Dekan Vertreter(innen) aus den jeweiligen Räten in den Pastoralen Räumen, Moderatoren oder Kuratoren der Pastoralen Räume, je ein(e) Vertreter(in) der Seelsorger(innen) und des Ort- und Kreiscaritasverbands, außerdem maximal drei Vertreter(innen) kirchlicher Verbände und Vereine sowie bis zu einem Viertel weiterer Personen aus der Gesamtzahl der Mitglieder an. Letztere können von den gewählten und amtlichen Mitgliedern hinzugewählt oder berufen werden. Die jährlich tagende Pastoralkonferenz setzt sich aus den haupt- und nebenamtlichen Seelsorger(inn)en, weiteren in den Pastoralteams eingesetzten Mitarbeiter(inne)n, dem Leiter des Dekanatsbüros sowie einem/einer Vertreter(in) des Laiengremiums auf Dekanatsebene zusammen. pow