Fast schon im Ferienmodus war der Gemeinderat Bischberg in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause.

Schnell und einvernehmlich vergab der Rat mit Bürgermeister Johann Pfister (CSU) diverse Aufträge, die unter anderem Bischberg in einem neuen Licht erscheinen lassen werden. Hierzu gehört die Umrüstung der Straßenlampen im gesamten Gemeindegebiet auf LED-Technologie. So beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Lieferung der Leuchtmittel an eine Hamburger Firma für 112 615 Euro zu vergeben, wobei zu bemerken ist, dass die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter stolze 47 220 Euro betrug. Für 58 516 Euro wird eine Bamberger Firma die LED-Leuchten im gesamten Gemeindegebiet montieren.

Vergeben wurden auch die Glaserarbeiten für die Aluminiumfenster und Haustüren im Dorfgemeinschaftshaus Tütschengereuth. Eine Hofheimer Firma darf diese entsprechend ihrem Angebotspreis für 50 075 Euro einbauen.

Voran geht es auch mit dem Neubau einer vierten Kindertageseinrichtung in Bischberg am Klingenberg. Hier wurde der Planungsauftrag für die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen an ein Planungsbüro in Bamberg für 51 281 Euro vergeben.

Notwendig wurde auch der Austausch der Elektroverteiler am Kirchweihplatz Bischberg vor dem Alten Rathaus und am Platz von Montauban in Trosdorf, die nicht mehr den Regeln der Technik entsprechen. Nach Umbau der Elektroverteiler können die Schausteller ohne Mitwirkung einer Elektrofirma ihre Stromkabel in den Verteilerkästen einstecken. Eine Bischberger Elektrofirma wird dies für 33 365 Euro bewerkstelligen.

Keine Einigkeit konnte, so berichtete die Verwaltung zum Abschluss, bezüglich der Parkplatzproblematik am "Schuhmannskeller" im Rahmen einer Anliegerversammlung am Vortag der Sitzung erzielt werden. Auf Dauer nicht praktikabel seien die anliegenden Wiesen als Parkplatz, so dass die Gemeinde gezwungen ist, "erzieherisch" durch Kontrollen und Protokolle auf "wild" parkende Autofahrer einzuwirken.