Sonnefeld — Nach der Sommerpause nutzte der Bauausschuss die Gelegenheit, im Rahmen seiner öffentlichen Sitzung verschiedene kommunale Baustellen im Gemeindebereich in Augenschein zu nehmen. Dabei wurde für die Anwohner der Bieberbacher Straße Licht am Ende des Tunnels erkennar. Bis spätestens 1. Dezember soll der wegen umfangreicher Tiefbauarbeiten seit Wochen gesperrte innerörtliche Straßenzug mit neuer Teerdecke und wesentlichen Verbesserungen wieder für den Verkehr frei sein. Garanten dafür sind aktuell vier eingesetzte Bautrupps eines örtlichen Unternehmens.
Bürgermeister Michael Keilich und Bauamtsleiter Stefan Dümmlein zeigten sich vor Ort - abgesehen von Schwierigkeiten beim Grunderwerb - unisono erfreut über Verständnis und Kooperation der Anlieger während der umfangreichen Tiefbauarbeiten mit Leitungsverlegungen für Strom, Gas, Elektro, Medien sowie Wasserver- und -entsorgung. Dümmlein kündigte "leichte Kostensteigerung" wegen Sonderentsorgung der alten, chloridhaltigen Straßendecke an.
Voraussichtlich zur Novembersitzung des Gemeinderats steht die Erschließungungsmaßnahme Neubaugebiet am Ortsrand in Richtung Bieberbach auf der Tagesordnung. Der in das Besichtigungsprogramm eingebundene 610 Quadratmeter Parkraum vor der TSV-Sportanlage erfährt eine Neugestaltung. Nicht nur in der Herzogstraße bereiten Fahrbahnschäden rund um Kanaldeckel Sorge. Für eine angedachte Gesamtmaßnahme erwartet die Verwaltung in den nächsten Tagen Vorschläge eines Ingenieurbüros. In "Leichtbauweise" wurde die Ortsverbindungsstraße von Zedersdorf in den Neustadt Stadtteil Plesten inzwischen hergerichtet.
Die angestrebte Verbesserung des Ortsbildes für den Garagenhof im früheren "Kinderland-Komplex" soll durch Privatinitiative mit Geländetausch und Schaffung von Parkplätzen auf der gegenüberliegenden Straßenseite kombiniert werden. Damit verbunden sind Erleichterungen für von der Kommune vermietete Wohneinheiten und Besucher einer Zahnarztpraxis.
Mit einer Ausstellung im Rathaus in Anwesenheit von Familienmitgliedern hat Sonnefeld schon vor Jahren den zum Weltkriegsschluss bekannt gewordenen Georg Alexander Hansen gewürdigt. Im Zug von Umbauarbeiten im Friedhof Coburg soll eine steinerne Gedenktafel im oberen Eingangsbereich des Sonnefelder Friedhofs einen neuen Standort finden. Der Ausschuss befürwortete die von Pfarrer Dirk Acksteiner vorgeschlagene Lösung, um das Gedenken an "ihren Sohn" dauerhaft zu erhalten.
Besichtigt wurde außerdem das Urnenfeld unterhalb der Friedhofskirche, für das durch einen Verwaltungsakt u.a. Richtlinien für Grabschmuck und abgelegte Blumengebinde erlassen worden sind. In der dreigeteilten Urnenwand sind nur noch drei Felder frei. Der Ausschuss sprach sich außerdem dafür aus, vorhandene Haushaltsmittel für die Sanierung der südlichen Friedhofsmauer frei zu geben.