Acht Schüler der Q11 des Alexandrinums nahmen erfolgreich am Auswahlverfahren zur "Internationalen Biologieolympiade" und "Internationen Chemieolympiade" teil.

Naturwissenschaften als "olympische Disziplin"? Das gibt es auch, und im Gegensatz zu den richtigen olympischen Spielen sogar jedes Jahr. Die "Internationale Biologieolympiade" und die "Internationale Chemieolympiade" bestehen aus vier Runden. In der ersten Runde bearbeiten biologie- und chemieinteressierte Schüler in Heimarbeit Aufgaben, die bereits ein höheres Niveau als die entsprechenden Abiturprüfungsaufgaben haben.

Wird diese Hürde erfolgreich gemeistert, kommen die Teilnehmer in die nächste Runde. Zur Lösung dieser Aufgaben ist bereits eine intensive Beschäftigung mit Teilgebieten der Biologie und Chemie notwendig, die erst in den ersten vier Semestern des Studiums vermittelt werden. In den folgenden dritten und vierten Runden werden im Rahmen von Seminaren und Praktika die besten vier Nachwuchsbiologen und -chemiker ausgewählt, die dann die deutschen Mannschaften für die internationalen Wettbewerbe stellen.

Fünf Schüler des Chemie-W-Seminars (Hanna Alex, Kristóf Kalocsai, Anastasiya Khimich, Magdalena Porombka und Klara Schweizer) haben erfolgreich an der zweiten Runde teilgenommen und gehörten zu den bayernweit besten 30 Schülern. Als Belohnung durften sie im Januar zu einem dreitägigen Seminar bei den Firmen InfraServ und Vinnolit nach Burghausen fahren.

Drei Schüler des Biologie-W-Seminars (Leander Fink, Luise Krist und Sophia Schleifenheimer) wurden aufgrund ihrer hervorragenden Fachkenntnisse im Januar zu einem dreitägigen Seminar nach München eingeladen. Bei beiden Seminaren schnupperten die Jungbiologen und -chemiker des Alexandrinums Laborluft und führten Gespräche mit Wissenschaftlern der beteiligten Firmen.

Andreas Reuter