Marienweiher — Der Heilige Abend in der Familie und der Besuch der Christmette, so Pfarrer Pater Adrian, sind der Höhepunkt von Weihnachten. Zur würdigen Gestaltung dieses Abends gehören das Gebet, die Weihnachtsbotschaft und die stimmungsvollen Lieder.

Um aufgrund der Pandemiebeschränkungen allen Pfarrangehörigen in der Pfarrei Marienweiher die Chance zum Besuch der Christmetten zu ermöglichen, wurden kurzfristig alle Gottesdienstzeiten so abgeändert, dass nicht gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen werden musste. Spätestens um 20.30 Uhr endeten so alle Christmetten im Pfarrgebiet.

Für die Kindermette in der St. Bartholomäus-Kirche in Marktleugast, die in der Regel den größten Besucherzuspruch erfährt, hatte man sich schon vor Wochen ein neues Konzept ausgedacht. Zu drei kurzen Weihnachtsandachten am Nachmittag des Heiligen Abends, wurde alle Familien mit Kindern schriftlich eingeladen, sich dazu anzumelden. Corona-konform fand dann die Platzreservierung statt. Zwischen den Gottesdiensten galt es dann immer wieder den Kirchenraum gut zu lüften und die Kirchenbänke zu desinfizieren.

Anstelle eines Krippenspiels hatte Pfarrer Pater Adrian diesmal eine Bildergeschichte vorbereitet. Den Kindern wurde so die Weihnachtsgeschichte von Beginn an vorgetragen - mit dem Engel des Herrn, der Maria die frohe Botschaft brachte, über die Hirten im Feld, die Geburt Jesu im Stall, bis hin zum Kommen der Heiligen Drei Könige.

Musikalisch umrahmt wurden die drei Weihnachtsfeiern von der Jugendband Alive. Nachdem die Besucher keine Lieder mitsingen durften, ging das Schlusslied "Stille Nacht, heilige Nacht" allen Besuchern besonders unter die Haut.

Pfarrer Pater Adrian dankte abschließend allen Mitwirkenden für ihren Einsatz unter den erschwerten Bedingungen.