Augenscheinlich der fleißigen Arbeit eines Bibers verdankten die Beamten der Wasserschutzpolizei Bamberg am Mittwochmittag eine ungewöhnliche Entdeckung. Mitten auf dem Main-Donau-Kanal trieb ein außergewöhnlich großer Baum mitsamt dem Wurzelstock und dem gesamten Laubwerk. Das rund 18 Meter lange, in der Krone etwa 3,5 Meter breite und circa zwei Tonnen schwere Gehölz, dessen größter Teil sich unter Wasser befand, gefährdete erheblich die durchgehende Schifffahrt. Die aufwendige Bergung des Baumes erfolgte in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Donau-MDK unter Zuhilfenahme von schwerem Gerät von zu Lande und zu Wasser aus.

Graffiti-Sprayer wieder in Aktion Dienstagfrüh wurde die Polizei darüber verständigt, dass an gleich drei Objekten im Stadtgebiet Graffiti-Sprayer ihr Unwesen trieben. Wie sich während der Anzeigenaufnahme herausstellte, wurden am E.T.A.-Hoffmann-Platz, Zinkenwörth und Nonnenbrücke lilafarbene Schriftzüge angebracht. Es entstand Sachschaden von etwa 2000 Euro. Der Tatzeitraum war zwischen Samstag und Sonntag. Täterhinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0951/9129-210 entgegen. pol