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Bewegte Pause für die Mittelschule Ebersdorf

Obwohl die Sommerferien schon vor der Tür stehen, war es Rektor Max Lachner ein Anliegen, den umgestalteten Pausenhof der Mittelschule Ebersdorf noch im aktuellen Schuljahr zu eröffnen. "Ihr habt schl...
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Von links: Kämmerer Tom Schultheiß, Bürgermeister Bernd Reisenweber, der Leiter der technischen Bauverwaltung Stefan Hengel. Mitte: Elternbeiratsvertreterin Birgit Graf, Klassenleiter Michael Güntner, Bauhofvorarbeiter Hartmut Seiler und Rektor Max Lachner. Foto: Gemeinde Ebersdorf
Von links: Kämmerer Tom Schultheiß, Bürgermeister Bernd Reisenweber, der Leiter der technischen Bauverwaltung Stefan Hengel. Mitte: Elternbeiratsvertreterin Birgit Graf, Klassenleiter Michael Güntner, Bauhofvorarbeiter Hartmut Seiler und Rektor Max Lachner. Foto: Gemeinde Ebersdorf

Obwohl die Sommerferien schon vor der Tür stehen, war es Rektor Max Lachner ein Anliegen, den umgestalteten Pausenhof der Mittelschule Ebersdorf noch im aktuellen Schuljahr zu eröffnen. "Ihr habt schließlich lange für die Umgestaltung gekämpft", lobte Lachner die Initiative und Hartnäckigkeit seiner Schüler. Denn bereits im Sommer 2018 verfasste die Klasse 5 AG (mittlerweile 6 AG, Klassenleiter Michael Güntner) ein Schreiben an die Schulleitung. Den Schülern war aufgefallen, dass Aggressionen und Streitigkeiten während der Pausen immer mehr zunahmen. Als Grund dafür sahen sie unter anderem die fehlenden Möglichkeiten zum Auspowern und Bewegen. Eine Lösung könnten entsprechende Spielgeräte bringen. Und so wurde kurzerhand dem Schreiben sogar ein Entwurfsplan beigefügt.

Zusammen mit den Klassenelternsprechern, dem Elternbeirat, der Schulleitung und der Gemeindeverwaltung haben die Schüler passende Spielgeräte im Wert von knapp 20 000 Euro ausgesucht und diese über eine Crowdfunding-Plattform der VR-Bank finanziert. Hierfür mussten 5000 Euro gesammelt werden, um einen Zuschuss von 20 Prozent der VR-Bank zu erhalten. Den Differenzbetrag zu den tatsächlichen Kosten steuerte die Gemeinde Ebersdorf bei Coburg als Sachaufwandsträger bei.

Während der Schulschließung aufgrund der Corona-Pandemie installierte der gemeindliche Bauhof in insgesamt etwa 400 Arbeitsstunden die neuen Spielgeräte unter der Aufsicht von Bauhofvorarbeiter Hartmut Seiler, der als Spielplatzsachverständiger vor allem die Sicherheit im Blick hat. So steigt hoffentlich schon während der Ferien die Vorfreude auf ein neues Schuljahr. red

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