Die Sportgemeinschaft des Landratsamtes Coburg richtete auch heuer wieder das Coburger Behörden- und Betriebsmannschaftenfußballturnier aus.
Die Traditionsveranstaltung fand in der Frankenlandhalle in Ebersdorf statt. Nach einer kurzen Durststrecke holte sich der Rekordmeister HUK-Coburg in diesem Jahr wieder den Turniersieg, wie das Landratsamt Coburg mitteilt.


Neuling kaum Chancen

Die zehn Teams traten in der Vorrunde in zwei Fünfer-Gruppen gegeneinander an. In der Gruppe A qualifizierten sich die HUK Coburg und die VR-Bank Coburg für das Halbfinale.
Der Vorjahressieger, die Coburger Justizbehörden, verpassten nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den Einzug ins Semifinale.
Ohne Chancen sei die Mannschaft der Polizei Coburg gewesen, die deutlich unter ihren Möglichkeiten spielte, sowie der Turnierneuling Verwaltungsgemeinschaft Grub am Forst.


Hochschule scheitert am 3:2

Besonders knapp ging es in der Gruppe B zu. Hier konnten sich die Hochschule und die Firma Brose durchsetzen. Dem starken Turnierdebütanten Agentur für Arbeit um "Oldie" Thomas Friedrich fehlte beim Torverhältnis nur ein einziges Tor zum Weiterkommen, wie dem Spielbericht zu entnehmen ist. Das Ausrichterteam des Landratsamtes und der Lokalmatador - die Gemeinde Ebersdorf - erwiesen sich als gute Gastgeber und hatten mit den vorderen Plätzen nichts zu tun.
Im ersten hochklassigen Halbfinale konnte sich der Turnierfavorit HUK Coburg gegen das gleichwertige Team der Firma Brose mit 3:2 durchsetzen. Das zweite Semifinale musste im Neunmeterschießen entschieden werden. Hier gewann das Überraschungsteam der VR-Bank Coburg mit 6:5 gegen die Hochschule und zog somit ins Endspiel ein.


Finale mit vielen Toren

Die Zuschauer sahen ein torreiches Finale, bei dem sich das von Ullrich Faber betreute und von Thomas Szadzik angeführte Team der HUK Coburg verdient mit 5:3 gegen die VR-Bank durchsetzen konnte, wie mitgeteilt wird.
Die Spiele wurden von den Schiedsrichtern Norbert Sauer und Rainer Griebel souverän geleitet. Stellvertretender Landrat Christian Gunsenheimer (FW) und Bürgermeister Bernd Reisenweber (CSU) nahmen die Siegerehrung vor. Sie sprachen die Hoffnung aus, dass die über 40-jährige Turniergeschichte in den kommenden Jahren fortgeschrieben werden kann. red