Die Siemens-Betriebs-Krankenkasse (SBK), Polizei und ADFC-Forchheim boten mit ihren Infoständen im Siemens-Eingangsbereich Radfahrern und solchen, die es vielleicht einmal versuchen wollen, die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Der Hintergrund der Aktion: Der gesundheitsfördernde Aspekt des Radfahrens soll bei Arbeitnehmern wie Arbeitgebern einen höheren Stellenwert bekommen. Das Radfahren zur Arbeit soll gefördert werden.
Am ADFC-Stand konnten Fahrräder codiert werden, damit sie beim eventuellen Auffinden nach einem Diebstahl wieder ihrem Eigentümer zurückgegeben t werden können. Bei einer Umfrage des ADFC-Forchheim ergab sich, dass über 40 Prozent der Befragten bereit seien, mehr als 15 Kilometer Anfahrtsweg mit dem Rad auf sich zu nehmen, im Einzelfall sogar bis zu 35 Kilometern.
Etwa 60 Prozent benutzen das Fahrrad vor allem bei guten Witterungsbedingungen, über 30Prozent auch bei Regen.


Radwege für Rennräder

Den Zustand mancher Wege mit Schotter, Matsch, Pfützen, Schlaglöcher und Sand auf der Fahrbahn empfinden viele Radfahrer als Zumutung.
Radwege, so der ADFC sollten ausreichend breit, durchgehend asphaltiert sein, keine Schlaglöcher oder Bodenwellen aufweisen, regelmäßig gereinigt werden und zügig befahren werden können, womöglich mit dem Rennrad. Querungen von Straßen sowie Seitenwechsel werden als hinderlich empfunden. Des weiteren zeigte die Umfrage, was sich Radfahrer von ihrer Firma wünschen: Ausreichend Duschmöglichkeiten, Umkleideräume und Schränke zur Unterbringung der persönlichen Kleidung. Die Abstellanlagen sollten sich aus Sicherheitsgründen auf dem Firmengelände befinden. Für besonders hochwertige Räder sollten verschließbare Boxen zur Verfügung stehen.