Coburg — Eine bessere Fernverkehrsanbindung der Stadt Coburg ist weiter im Bereich des Möglichen. Wie die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) auf Nachfrage erfuhr, ist auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werden kann, bei der Coburg stärker als bislang eingeplant von der Inbetriebnahme der Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt profitiert.
Derzeit, so Kramme in einer Pressemitteilung, liefen Gespräche zwischen dem Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn AG bezüglich der Anbindung Coburgs an die Schnellfahrstrecke. Grundlage sei ein von der Industrie- und Handelskammer zu Coburg in Auftrag gegebenes Gutachten, welches das große Fahrgastpotenzial im Raum Coburg deutlich aufzeigt.