In der Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl hatte Helmut Bergmann, Vorsitzender der WGU, die Lacher noch auf seiner Seite, als er, selbst 70 Jahre alt, gefordert hatte, kein Gemeinderat solle älter als 60 sein. Nun hat er sich offenbar anders entschieden. In einer Pressemitteilung schreibt er:

"Nach sorgfältiger Abwägung des Für und Widers bin ich zu dem Entschluss gelangt, dem Willen der Untersteinacher Wählerschaft zu entsprechen und das mir anvertraute Mandat für den Gemeinderat anzunehmen.

Ein Grund hierfür war der überwältigende Zuspruch aus der gesamten Bevölkerung, nicht nur von Mitgliedern unserer Wählergemeinschaft: Insbesondere nach einer Veröffentlichung in der Bayerischen Rundschau vom 23. März führte ich eine Vielzahl persönlicher Gespräche, die mich darin bestärkten, meine ursprüngliche Position zu überdenken.

Zünglein an der Waage

Das Zünglein an der Waage bildete aber letztendlich der positive Zuspruch unseres drittplatzierten Kandidaten und damit potenziellen Nachrückers, Herrn Tobias Eichner.

Bereits während des gesamten Wahlkampfes konnte ich mich auf seine vollste Unterstützung verlassen. So zeigte er nicht nur außergewöhnliches Engagement für unsere politischen Anliegen, sondern brachte auch seine gesamte berufliche Expertise mit ein. Er bat mich, im Sinne des mir von den Bürgern bei der Wahl zugetragenen Vertrauens zu handeln und im Ratsgremium als Mitglied Verantwortung zu übernehmen.

Erfahrene Ratsmitglieder

Im übrigen möchte ich folgendes anmerken: Betrachtet man sich die erzielten Wahlergebnisse der anderen Parteien, so haben die Untersteinacher Bürger klar gezeigt, dass sie vornehmlich erfahrene Ratsmitglieder im Gremium wünschen. Als Mit-Initiator der Interessengemeinschaft Pressecklein habe ich in der Vergangenheit bereits mit Erfolg für die Untersteinacher Bürgerschaft gearbeitet und kann mich nun Dank der Möglichkeiten eines Gemeinderats noch stärker für das Wohl unserer Gemeinde und der Ziele unserer Wählergemeinschaft engagieren." red