Stromkunden müssen im neuen Jahr mit höheren Kosten rechnen, denn die Preise für Haushaltsstrom ziehen spürbar an. Die Ökostrom-Umlage wird 2017 angehoben, um 0,53 Cent von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde.
Auch die Netzentgelte werden deutlich steigen. Viele Anbieter überlegen, die Strompreise anzuheben. Verbraucher haben jedoch mehrere Möglichkeiten, die erhöhten Kosten auszugleichen.
"Die effektivste Art ist, Strom im Haushalt zu sparen", erklärt Ulrike Saul, Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) kann jeder Haushalt durchschnittlich rund 25 Prozent seines Stromverbrauchs einsparen Die ehrenamtliche Stromsparberatung des Landkreises hilft laut einer Pressemitteilung, diese Potenziale im eigenen Haushalt ausfindig zu machen.
Die Berater analysieren den Stromverbrauch eines Haushaltes individuell und vor Ort in der Wohnung der Ratsuchenden, ermitteln Einsparmöglichkeiten und geben Handlungsempfehlungen zum Stromsparen.


30 Euro Aufwandsentschädigung

Die Beratung kostet 30 Euro. Das Geld kommt den ehrenamtlichen Stromsparberatern direkt als Aufwandsentschädigung für Fahrt- und Druckkosten zugute. Für Empfänger von Arbeitslosengeld II (ALG II), Wohngeld oder Sozialhilfe ist die Beratung kostenlos.
Bürger, die sich für eine Stromsparberatung interessieren, können sich bei Ulrike Saul unter der Telefonnummer 09131/803380229 anmelden. Eine Anmeldung über die Internetseite des Landratsamtes unter www.erlangen-hoechstadt.de/stromsparberatung oder per E-Mail an klimaschutz@erlangen-hoechstadt.de ist auch möglich. red