Wer seine Heizung ersetzt, kann seit Anfang 2020 höhere Zuschüsse erhalten. Eine Übersicht über die maßgeblichen Förderprogramme können Bürger bei der kostenlosen Energieberatung erhalten, die am Montag, 14. September, von 12 bis 17 Uhr im Landratsamt Lichtenfels stattfindet.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) stellt seine Förderprogramme für das Heizen mit erneuerbaren Energien (das sogenannte Marktanreizprogramm) komplett um und hebt medienwirksam die "Austauschprämie" für alte Ölheizungen in den Mittelpunkt. Für die Umrüstung der Heizung gibt es keine fixen Beträge mehr, sondern prozentuale Zuschüsse. Der Austausch einer Ölheizung durch ein erneuerbares System wird zum Beispiel mit bis zu 45 Prozent bezuschusst. Wird keine Ölheizung ausgetauscht, liegen die Zuschüsse bei 30 bis 35 Prozent.

Für bestehende Gebäude, das heißt solche, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als zwei Jahren eine Heizung in Betrieb genommen war, die ersetzt oder unterstützt werden soll, stehen insbesondere folgende Heizungssysteme zur Verfügung: Solarkollektoren, Scheitholz- und Pelletanlagen, Wärmepumpen, Hybridheizungen (Kombination verschiedener Systeme) oder Gas-Hybridheizungen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass technische Mindestanforderungen eingehalten werden.

In jedem Fall empfiehlt es sich, sein Vorhaben sorgfältig zu planen. Auch bei weiteren Fragen zum Bauen oder Sanierungsmaßnahmen können sich Interessenten an die neutralen Energieberater im Landratsamt wenden.

Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Nähere Einzelheiten sowie einen Termin zur Bürgerberatung erhalten Interessenten im Umweltzentrum des Landratsamtes unter Telefon 09571/18250. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage der "Sonnentage" unter www.lichtenfelser-sonnentage.de. red