Unterfrankens Arbeitgeber können sich seit Februar kostenlos zum Thema "Berufliche Inklusion" beraten lassen. Darauf weist Wirtschaftsförderer Michael Brehm am Landratsamt Haßberge hin. Drei Mitarbeiterinnen der beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH Schweinfurt stehen als Fachstelle zur Verfügung. Das Team kommt vor Ort, um zu Themen allgemein zu beraten oder in konkreten Fällen als Wegweiser zur Seite zu stehen.
In der bisherigen Arbeit habe sich gezeigt, dass vor allem die Bereiche Langzeiterkrankung sowie Wiedereingliederung von bereits Beschäftigten, aber auch Ausbildung sowie staatliche Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten die Hauptthemen der Unternehmen sind.
Mehrmals im Jahr bieten runde Tische in der Region eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und zu direkten Gesprächen mit den Ansprechpartnern der Kostenträger oder Fachstellen. Ergänzt wird dieses Angebot im Landkreis Haßberge künftig durch Beratertage in den Räumen der Wirtschaftsförderung am Landratsamt in Haßfurt. Ein erster Beratertag findet in Kürze statt, und zwar am Donnerstag, 30. November, von 14 bis 16 Uhr. Eine vorherige Terminvereinbarung mit der Inklusionsberaterin ist erforderlich (Claudia Werner-Herre, Telefonnummer 09721/172438, claudia.werner-herre@fz.de).


Weitere Termine

Die nächsten runden Tische des Unternehmensnetzwerks Inklusion beschäftigen sich am 7. Dezember in Schweinfurt und am 26. Januar in Bad Neustadt mit den Themen "Burnout" und "Betriebliches Eingliederungsmanagement". Anmeldungen für die runden Tische werden ab sofort per E-Mail an beratung-sw@bfz.de angenommen.
Träger des Unternehmensnetzwerkes Inklusion ist die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation, ein Zusammenschluss von Einrichtungen der Wirtschaft. Kooperationspartner sind die BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und die regionalen Arbeitgeberverbände. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert. red