Wegen der in ganz Unterfranken anhaltenden Trockenheit und der aktuell hohen Temperaturen von bis zu 31 Grad bei sehr langer Sonnenscheindauer ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung vorläufig von Dienstag, 20. Juni, bis einschließlich Mittwoch, 21. Juni, die Luftbeobachtung für den gesamten Regierungsbezirk an. Damit soll Waldbränden vorgebeugt werden.


Alles ist staubtrocken

In Unterfranken besteht nach den aktuellen Wettervorhersagen und dem Waldbrandgefahren-Index (WBI) flächendeckend hohe, teilweise sogar sehr hohe Waldbrandgefahr. Eine flächendeckend hohe Gefahr besteht auch nach dem Graslandfeuerindex (GLFI), das heißt eine hohe Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.
Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden statt, wenn die Gefahr am höchsten ist. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Bei der so ge-nannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Neustadt an der Saale und Haßfurt genutzt.


Auch Borkenkäferbefall

Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.


Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges sind zu finden im Internet unter www.lrst-ufr.de. red