Im Höchstadter Schwesterngarten entsteht - wie berichtet - eine Lourdesgrotte. Verschiedene Familien ließen im Jahresverlauf seit Juni 2018 ein Kleinod entstehen. Auch in den vatikanischen Gärten in Rom gibt es eine solche Lourdesgrotte.

Dort trafen sich dieser Tage der emeritierte Papst Benedikt und Dekan Kilian Kemmer. Der 92-jährige Pontifex tut sich mit dem Laufen schwer, verfügt jedoch über eine geistige Klarheit und Präzision, wie Dekan Kilian Kemmer berichtet.

Den Bau der Höchstadter Lourdesgrotte bezeichnete Papst Benedikt als das richtige Zeichen zu einer Zeit, da ein kaum nachvollziehbarer Gegensatz in Deutschland erkennbar ist: Auf der einen Seite die Sinnsuche, auf der anderen die Abkehr von der Kirche mit ihren christlichen Sinnangeboten.

Und schon jetzt, längst vor der Einweihung, weiß der Dekan zu berichten, dass viele Menschen diesen Ort in der Kleinen Bauerngasse aufsuchen, um zu beten, eine Kerze zu entzünden und zur Ruhe zu finden. Der emeritierte Papst versicherte, das Projekt mit seinem Gebet zu begleiten.

Im Herbst wird die Einweihung stattfinden. LM