Coburg — In der Diskussion um die Zufahrt zur neuen Parkpalette, die die Hochschule Coburg über das Gelände der Medau-Schule führen will, hat sich FDP-Stadtrat Hans-Heinrich Eidt zu Wort gemeldet. Eidt nimmt Stellung zu einem Leserbrief von Curt Heumann, der den Bausenat und den Stadtrat aufgefordert hatte, die Bemühungen der Hochschule zu deren erfolgreicher Fortentwicklung anzuerkennen.
"Er kann sicher beruhigt sein: Die Erfolge der Fachhochschule werden uneingeschränkt gewürdigt", schreibt Eidt. "Dies bedeutet doch aber nicht, dass für die Zufahrt zu einem an ungünstiger Stelle geplanten Parkdeck die Geleitstraße, die heute schon morgens und abends völlig durch den Verkehr überlastet ist, durch eine Einfahrt von der Geleitstraße aus zusätzlich belastet wird. Oder dass durch eine Zufahrt von dort aus eine zerstörerische Trasse mitten durch ein geschlossenes Waldgebiet geschlagen werden müsste."
Es seien bereits mehrere Alternativen aufgezeigt worden: "Zu- und Abfahrt über die bisherige Straße; oder über die kürzere Strecke an den Wohnheimen vorbei; oder hin und zurück im Einbahnstraßenverkehr; oder letztlich - und vermutlich am einfachsten zu gestalten - auf dem Gelände des jetzt schon vorhandenen Parkplatzes an der Sonneberger Straße."
Bei all diesen Varianten könne die Hochschule sicher mit der Unterstützung des Senates und des Stadtrates rechnen. "Nebenbei" weist Eidt auch darauf hin, dass mit der "Variante Sonneberger Straße" auch der derzeit geplante Bauplatz für eventuelle weitere Neubauten der Hochschule frei gehalten werden könnte. red