Eine beeindruckende Bilanz der Hilfsbereitschaft konnte die Stützpunktwehr von Altenkunstadt anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus vorlegen.

Mit seinem Willkommensgruß verband der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr von Altenkunstadt, Andreas Will, zugleich seine guten Wünsche für das neue Vereinsjahr.

Die Jahreshauptversammlung sei immer eine gute Gelegenheit, so Erster Bürgermeister Robert Hümmer (CSU), um Rückschau zu halten und zugleich neue Aufgaben in den Blick zu nehmen. Die Jahreshauptversammlung biete sich andererseits auch an, um allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, ganz gleich in welcher Weise sie ihren Dienst leisteten, zu danken. Zum Feuerwehrdienst gehöre dabei auch eine tiefe innere Einstellung, um den Menschen zu helfen. Bürgermeister Hümmer wörtlich: "Alle diese Eigenschaften beweisen die Feuerwehrleute und ihnen seien deshalb die Gemeinde und der Gemeinderat für ihr beispielhaftes Engagement zu Dank verpflichtet", wobei er auch die Bemühungen hinsichtlich der Kinder- und Jugendarbeit herausstellte.

Auf Kreisebene eingebunden

Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr von Altenkunstadt als Verein und Rettungsorganisation würdigte Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn seitens der Feuerwehrführung des Landkreises, wobei er verdeutlichte, dass die Stützpunktwehr, insbesondere aufgrund ihrer Ausstattung, auch immer mehr auf dem Kreisgebiet eingebunden werde.

Umfangreich war wie in jedem Jahr der Bericht des Kommandanten Marko Weidner, denn die derzeit 66 Aktiven der Wehr hatten alleine 94 Alarmierungen zu bewältigen, wovon 25 Brände der unterschiedlichsten Art und 18 technische Hilfeleistungen waren.

Aktiv wie immer erwies sich auch die Jugendgruppe, wie deren Leiter Michael Baier berichtete, für die es ein spezielles Programm und verschiedene Aktionen gab. Zugleich konnte Baier in diesem Zusammenhang die erfolgreiche Ablegung der Jugendleistungsspange bekannt geben und diese Auszeichnungen überreichen. Rund 30 Kinder sind in der "Löschbande", der Kinderfeuerwehr, integriert, wie Bianca Zapf zu berichten wusste, für die es regelmäßig interessante Nachmittage wie den Besuch der Feuerwache in Bayreuth, der Integrierten Leitstelle, eine Bootsfahrt mit der DLRG auf dem Main, Wanderungen, aber auch Erste-Hilfe-Maßnahmen mit den Eltern oder wie ein Notruf abzusetzen ist, gab.

Der besondere Rahmen bot anschließend eine gute Gelegenheit, um die 25-jährige aktive Dienstzeit von Markus Schreiber, die neunjährige Tätigkeit von Christian Zapf als Jugendgruppenleiter und Dieter Schrenker, das zwölf Jahre der Amt des Zugführers ausübte, zu würdigen. Turnusmäßig standen die Wahl des Kommandanten Marco Weidner und seines Stellvertreters Andreas Leikeim an, die für diese Aufgaben einen überzeugenden Vertrauensbeweis erhielten.