Ein besonderer "Tag der Ehre", den es nicht so oft gibt, wurde dem FC Ludwigschorgast zuteil: Was 2011 mit der "Silbernen Raute" begann, sich 2013 mit der "Goldenen Raute" fortsetzte, endete jetzt mit der Verleihung der "Goldenen Raute mit Ähre": Das höchste Gütesiegel des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) erhalten Vereine für wiederholt vorbildliche Leistungen in den Bereichen Ehrenamt, Jugendförderung, Breitensport und Präventionsarbeit. "Der FC hat alle geforderten Kriterien mit einem hervorragenden Ergebnis erfüllt", betonte der Ehrenamtsbeauftragte des BFV für den Kreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach, Stefan Schmitt, bei der Hauptversammlung in der Turnhalle. Er dankte besonders der eifrigen Ehrenamtsbeauftragten Maria Kolb und dem früheren Vorsitzenden Andreas Vogler, die den umfangreichen Fragenkatalog sorgfältig beantwortet hatten.

Weil Corona das Vereinsleben 2020 nahezu lahmgelegt hatte, fielen die Berichte entsprechend knapp aus. Zweiter Vorsitzender Martin Ullraum bat die Mitglieder um weitere tatkräftige Unterstützung, um das Geschaffene zu erhalten und die Zukunft zu meistern.

Wie Andreas Vogler erwähnte, stünden in der Spielgemeinschaft mit dem ASV Marktschorgast derzeit über 70 Kinder, von den C- bis zu den G-Junioren, zur Verfügung. Kassiererin Judith Braunersreuther vermeldete ein kleines Plus. Im Herrenfußball konnten laut Thomas Popp die beiden SG-Mannschaften mit Kupferberg im vergangenen Jahr nur acht Pflichtspiele austragen. Losgelegt haben wieder die Gymnastikdamen, allerdings im Freien. "Wir machen weiter, in welcher Form auch immer", sagte Leiterin Maria Kolb.

Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani freute sich über die vorbildliche Jugendarbeit. Sie wünschte, dass der vakante Posten des Ersten Vorsitzenden bald besetzt wird. red