Beim 69. Ordentlichen Verbandstag des bayerischen Tennisverbandes (BTV) in Bad Gögging beschlossen die Delegierten bezüglich der Wertung der Einzel- und Doppelspiele im Mannschaftswettkampf mit großer Mehrheit eine Änderung. Die bis vor zwei Jahren gebräuchliche Regelung wird wieder eingeführt. Das heißt, jede Mannschaft erhält für einen Sieg pro Einzel und Doppel wieder je einen Matchpunkt. Maximal werden also bei den Damen und Herren neun Punkte vergeben. In den vergangenen Jahren hatte ein Einzelsieg zwei Punkte ergeben und ein Doppelerfolg drei.
Mehrere unterfränkische Funktionäre wurden für ihre langjährige Tätigkeit im Ehrenamt ausgezeichnet. Aus den Händen von Präsident Horst Schmidbauer erhielten Bezirkspräsident Walter Haun die silber-vergoldete Ehrennadel für seine Tätigkeit als langjähriger Bezirkssportwart und Bezirkspräsident, Gerd Fröhling die silber-vergoldete Ehrennadel als langjähriger Bezirksvizepräsident, zuständig für Planung, Haushalt und Finanzen, und Josef Pawel, Bezirksreferent für Jugendverbandspiele, die silberne Ehrennadel überreicht.
Rund 250 Teilnehmer, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus 124 bayerischen Tennisvereinen, haben bei zahlreichen Abstimmungen und nach teilweise intensiven Diskussionen die Weichen für die Zukunft der bayerischen Tennislandschaft gestellt. So dürfen zukünftig Spieler eines Vereines unbegrenzt in zwei Altersklassen eingesetzt werden. Damit hat der Verbandstag ein Hauptziel des BTV umgesetzt, nämlich den Spielbetrieb weiter zu liberalisieren und verstärkt auf die Bedürfnisse von Vereinen und Spielern einzugehen. red