Fundtiere bereiten der Gemeinde derzeit etwas Kopfzerbrechen, wie Bürgermeister Günter Pfeiffer bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats informierte. Anlass war eine Tierarzt-Rechnung, die die Tierschutzinitiative Hassberge der Gemeinde zukommen ließ. Eine Katzenfamilie war aufgefunden und der Tierschutzinitiative übergeben worden. Der Bürgermeister bat darum, in einem solchen Fall erst einmal im nahen Umfeld zu fragen, ob für ein aufgefundenes Tier der rechtmäßige Besitzer ermittelt werden könnte. Sei dies nicht möglich, sollte zuerst die Gemeinde informiert werden, bevor ein Dritter eingebunden wird. Tiere müssten versorgt werden, aber in erster Linie seien die Besitzer für ihr Wohlergehen verantwortlich, mahnte der Bürgermeister.
Beschlossen wurde in der Sitzung, dass Ermershausen der Gemeindeallianz Hofheimer Land jährlich pro Bürger einen Euro zahlt, damit diese einen Grundstock für den Geschäftsbetrieb aufweisen kann - schließlich kämen die Zuschüsse immer erst später im Jahresablauf. Ermershausen ist demnach mit 573 Euro dabei.
Pfeiffer informierte auch über den Holzeinschlag im Gemeindewald. Dieser habe bei optimalen Witterungsbedingungen erfolgen können, das Holz sei vermarktet, konkrete Erlöszahlen werde er in einer späteren Sitzung bekanntgeben können. In diesem Zusammenhang gab er auch bekannt, dass sich Interessenten für Brennholzlose und Brennholzpolter bei ihm melden mögen.
Abgeschlossen ist auch die Kanaluntersuchung. Die Auswertung der Befahrung ist Pfeiffer zufolge noch in Bearbeitung.
Der Austausch der Druckerhöhungsanlage zu den Aussiedlerhöfen musste wegen Terminschwierigkeiten der beauftragten Firma auf das Frühjahr 2017 verschoben werden. Der Bürgermeister berichtete, dass er dabei eine Ersparnis von 800 Euro raushandeln konnte.
Übergeben wurde zwischenzeitlich der Förderbescheid für den Breitbandausbau. Jetzt muss ein sogenannter Masterplan erstellt werden für die Verlegung von Glasfaserkabel in jedes Haus.