Seinen Gebrauchtwagen wollte ein 49-jähriger Mann aus Wildflecken im Juli an einen Interessenten verkaufen, der sich auf eine Internetannonce hin gemeldet hatte. Der Verrechnungsscheck, den der Käufer schickte, lautete auf einen wesentlich höheren Betrag, als die als Kaufpreis vereinbarten 1800 Euro. Die Mehrzahlung solle er einfach zurücküberweisen, teilte der Käufer auf Nachfrage mit. Der Wagen würde von einer Spedition abgeholt. Dass es sich um eine Betrugsmasche handelte, kam nach dem Einlösen des Schecks heraus. Der Scheckbetrag wurde zwar gutgeschrieben, aber wenige Tage später zurückgebucht. Das Konto sei nicht gedeckt, hieß es von der Bank. Der unbekannte Interessent hatte also niemals vor, das Auto wirklich zu kaufen. Er hatte vielmehr darauf gesetzt, dass der Verkäufer den Unterschied zwischen Kaufpreis und Schecksumme zeitnah nach der Gutschrift zurückerstattet, bevor er merkt, dass der Scheck nicht gedeckt ist. Es hätte sich immerhin um ca. 3000 Euro gehandelt. Glücklicherweise hatte sich der Verkäufer mit der Rücküberweisung einige Tage Zeit gelassen, so dass ihm kein Schaden entstanden ist. Es wird wegen versuchten Betruges ermittelt. pol