Auf der Jahreshauptversammlung der KAB Wallenfels wurde der alte Arbeitskreis einstimmig wiedergewählt. Ansprechpartner bleibt Hans Weiß. Nach den Ehrungen hob Maria Gerstner, Diözesansekretärin des Kreisverbands, das politische und gesellschaftliche Engagement der KAB hervor.
Keine wesentlichen Änderungen brachten die Neuwahlen des Arbeitskreises. Einzig Resi Schlee ließ sich nicht mehr zur Wahl aufstellen: "In meinem Alter muss das nicht mehr sein."
Bei den anschließenden Ehrungen verlas Gerstner den Brief des Bundesvorsitzenden Andreas Luttmer-Bensmann an die Geehrten. Viele Forderungen der KAB, zum Beispiel ein weiterhin arbeitsfreier Sonntag oder eine zukunftsorientierte Berufsausbildung, konnten in den letzten Jahren durchgesetzt werden. Jedes Mitglied habe dazu seinen Teil beigetragen. Über eine Urkunde und eine Anstecknadel für die langjährige Mitgliedschaft konnten sich Kunigunde Stumpf (für 60 Jahre), Alfred und Erna Simon (50 Jahre) und Franz Behrschmidt (40 Jahre) freuen.
Maria Gerstner gab bei ihrem Vortrag Einblick in einige Themen, für die sich die KAB in Deutschland besonders engagiert. Dazu gehört zum Beipiel das Vorgehen gegen eine weitere Aufweichung des arbeitsfreien Sonntags, im Speziellen die verkaufsoffenen Sonntage. Ohne besonderen Anlass, wie etwa einem Markttag, würde es Läden erschwert, zu öffnen. Das würde insbesondere Discounter wie den "Netto" in Wallenfels betreffen.
Ein weiterer Schwerpunkt sei das Rentenkonzept der KAB. Besonderes Anliegen war Gerstner jedoch die anstehende Sozialwahl. Hier bestehe die Möglichkeit, direkt auf Rentenkassen und Krankenkassen Einfluss zu nehmen, indem die Versicherten ihre Vertreter in die Gremien der Sozialversicherungsträger wählen.
Mit dem Hinweis auf die Projekte der KAB in Madagaskar schloss Gerstner ihren Vortrag. "Die Erde ist keine Scheibe mehr." Alles, was man in der Welt bewirke, kehre auf irgendeine Weise wieder zurück. red