Bei der Generalversammlung im Sportlerheim des DJK SV Geisfeld wurden 23 Mitglieder für ihre außerordentliche Treue zum Verein geehrt.

Philipp Linsner feierte seine 60-jährige Mitgliedschaft. Andreas Winkler, Günter Weber, Jürgen Schuster, Rainer Rebhan, Georg Köhler, Otmar Kalb, Dieter Ruhl, Franz Robers, Hubert Jaschke, Siegfried Einwich, Otto Hasenbein, Georg Dorscht und Franz Rebhan sind seit 50 Jahren im Verein. Bertram Wieshuber, Michael Linsner und Roland Uzelino sind Mitglieder seit nunmehr 40 Jahren. Für Elisabeth v. Gregory, Rosemarie Weber-Kohlmann, Josefine Brand, Sonja Wichert, Margot Linsner und Robert Jüttner stand derweil das 25. Jubiläum an.

Rosemarie Weber-Kohlmann wagte vor 25 Jahren die Gründung einer Gymnastikabteilung des Vereins, deren Leitung sie fast zwei Jahrzehnte übernahm. Der erste Kurs der "Step-Aerobic" fand großen Anklang. Die Begeisterung war groß und so wuchs die Mitgliederzahl schnell auf 40 an. Kurz darauf wurden eine Kindertanzgruppe und eine Prinzengarde ins Leben gerufen. Bis heute hat sich diese Abteilung gehalten, wenn auch mittlerweile mit einem etwas anderem Kursangebot. Die geehrten Damen wurden zu diesem Zeitpunkt Vereinsmitglieder und sind diesem bis heute treu geblieben.

Die hohe Anzahl der 50-jährigen Jubilare ist auf die Gründung der ersten Schülermannschaft des Vereins zurückzuführen. Begeistert folgten viele dem Ruf des damaligen Vorsitzenden Manfred Kestler. Unter ihrem Schülerleiter Rudi Scheibe und dem Trainer Albert Geus erzielten sie beachtliche Erfolge. Viele von ihnen setzten ihre fußballerische Laufbahn in der 1. und 2. Mannschaft des DJK SV Geisfeld jahrzehntelang fort. Franz Rebhan erinnert sich noch gut daran, als alle Schüler gemeinsam zum Passbilderapparat in die Bamberger Wallensteinpassage gefahren wurden, um die benötigten Passbilder anzufertigen.

Die Laudatio zu Günter Weber und Otto Hasenbein übernahm Bianca v. Gregory. Dabei würdigte sie die besonderen Verdienste. Von 1985 bis 1985 leiteten sie als junges Führungsteam die Geschicke des Vereins und übernahmen anschließend lange Zeit die Verantwortung für die Jugendmannschaften. Während Otto Hasenbein bis heute im Vorstand tätig ist, kümmert sich Günter Weber optimal um die Pflege der Plätze. Ihre fußballerische Karriere sucht ihresgleichen. Begonnen in der 1969 gegründeten Schülerelf waren beide an zwei Aufstiegen der 1. Mannschaft beteiligt und beendeten in der 2. Mannschaft ihre aktive Spielzeit: Günter Weber mit 1043 Spielen nach 39 Jahren und Otto Hasenbein mit 1056 Spielen nach 43 Jahren. So ganz kann es Otto Hasenbein doch nicht lassen. Deshalb absolvierte er 2013 erfolgreich einen Schiedsrichterlehrgang und befindet sich so als "Pfeifenmann" doch noch auf dem Platz. red