Über Hilfsangebote und Projekte von Kidro-niedrigschwellige Hilfen e.V. informierten sich vor Ort die Bundestagsabgeordneten der SPD, Sabine Dittmar und Burkard Blienert. Nach dem Besuch des Möbellagers "Sofa" und des "Cafè Sozial" stand in den Kidro-Räumen ein Informationsaustausch an.
Gesprächsthema war die von Kidro geleistete niedrigschwellige Drogenhilfe mit Substitution. Diplom-Sozialpädagoge Christian Fenn, Leiter der Drogenhilfe und Kidro-Vorsitzender, stellte seine Arbeit und die Vereinsstrukturen vor. In der Diskussion kamen die Chancen, Anforderungen und Probleme in der Substitutionsarbeit (Abgabe von Ersatzstoffen an Drogenkonsumenten) und der niedrigschwellige Ansatz zur Sprache. Rainer Müller, Diplom-Sozialpädagoge im Gesundheitsamt, erläuterte die Situation der ärztlich durchgeführten Substitution im Landkreis. Sabine Dittmar und Burkard Blienert waren beeindruckt von der Arbeit des Vereins, der mit seinem niedrigschwelligen Ansatz in Unterfranken ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Kidro stehe für gelungene Drogenhilfe und Integrationsarbeit, die mit der finanziellen Unterstützung von Stadt und Landkreis, Spendern und Sponsoren beispielhaft umgesetzt werde. red