Über das Pflegeheim des Bezirks Unterfranken im Schloss Römershag informierte sich die Kreisvorstandschaft der Senioren-Union (SEN). Kreisvorsitzender Eberhard Gräf zeigte sich hocherfreut, dass die mustergültige soziale Einrichtung des Bezirks Unterfranken von prominenter Seite umfassend vorgestellt wurde. Gekommen war vor allem Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, der unter anderem Bezirksrätin Karin Renner als häufigen Gast in Römershag begrüßen konnte.
Sie äußerten sich voller Zufriedenheit, dass in den letzten Jahren große Stabilität ins Haus eingezogen sei. Viele weitere Informationen erhielten die Besucher durch Roberto Ranelli, den Heimleiter der Pflegeeinrichtung. Er ist dort seit 14 Jahren tätig. Abgestuft sind die Pflegefälle nach Schwerstpflege, dem beschützenden Bereich für pflegebedürftige, an Demenz erkrankte Menschen. Mit Hilfe eines "Schutzengelsystems" und der weiträumigen Schlossanlage wird desorientierten Menschen größtmöglicher Bewegungsraum und Sicherheit geboten. Im Schloss Römershag stehen 91 Pflegeplätze (36 Doppelzimmer, 19 Einzelzimmer) zur Verfügung.
Beim Gang durch die soziale Einrichtung wurde auch die sanierte Barockkirche besucht, die zu einem "Schmuckstück" geworden ist. "Wir sind stolz, dass wir dieses Haus im Landkreis haben", sagte Gräf. Die soziale Betreuung sei ein Schwerpunktthema des Bezirks Unterfranken. Im Hinblick auf den Personalstand sei man, so Dotzel, bestrebt, den Bedarf selbst abzudecken. Jedes Jahr könnten 60 ausgebildete Kräfte angestellt werden.
In der SEN-Vorstandssitzung berichtete Generalsekretär Helmut Kolb über den Mitgliederstand. Der liegt bei 532. Bezirksvorsitzender Eduard Lintner berichtete aus dem Landes- und dem Bezirksverband der Senioren-Union. Zustimmung erfuhren die Ergebnisse der Koalitionsgespräche im Landesvorstand. Er ging auf die Neueinrichtung des Pflegeverbands ein, der eine Interessenvertretung der Pflegekräfte darstelle.
Die Wahlkampfveranstaltungen werden vor allem in den Monaten Juli und September stattfinden. Im Hinblick auf die Landtagswahl ist für Unterfranken eine zentrale Veranstaltung vorgesehen. Zum Thema "Digitalentwicklung" ist geplant, dass Staatsministerin Dorothee Bär sprechen wird. Für den 19. Juli wird eine Wahlkampfveranstaltung mit Dr. Winfried Bausback, Staatsminister der Justiz, geplant. Am 26. Juli wird Staatsministerin Ilse Aigner im Wahlkreis erwartet, und am 27. Juli ist ein Wahlkampfauftritt von CSU-Generalsekretär Markus Blume in Untererthal eingeplant. Als Höhepunkt ist wohl die Veranstaltung mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder in Stangenroth am 20. September anzusehen. Die Tradition der Grenzlandwanderungen wird fortgesetzt: Am 4.Oktober geht es zum "Heimatblick" bei Fladungen. ksta