Oberthulba — Von einem Schlimpfhofer Grundbesitzer lag ein Antrag über die Erteilung einer Aufforstungserlaubnis für eine Kurzumtriebsplantage vor. Danach sollten auf dem 1,3 Hektar großen landwirtschaftlichen Grundstück schnellwachsende Bäume für nachwachsende Rohstoffe angepflanzt werden. Das Grundstück liegt sehr nahe am Ortsrand von Schlimpfhof Richtung Albertshausen. Das ist der Grund, dass auch einige Schlimpfhofer zur Sitzung gekommen waren. Sie hatten bereits eine Unterschriftenliste beim Markt vorgelegt , mit dem sie sich gegen dieses Vorhabens wenden wollten. Grund ist für sie die starke Beeinträchtigung des Ortsbildes. Ferner sehen sie Probleme und weitere Beeinträchtigungen beim Laubabfall. Wenig Liebhaber fand das Vorhaben auch beim Gemeinderat. Sie sehen in der Anpflanzung eine große Beeinträchtigung des Ortsbildes. Auch der Jagdpächter hat Bedenken. Ortsbeauftragter Christoph Kleinhenz: "Ich sehe eine große Einschränkung der Wohnqualität, Samen werden weggetrieben in Richtung Dorf. Es ist das Interesse eines einzelnen auf Kosten der Mehrheit." Mario Götz erklärte: "Ich kann die Sorgen der Bevölkerung verstehen. Es sieht einfach nicht gut aus." Bürgermeister Gotthard Schlereth meinte: "Grundsätzlich sind solche Vorhaben zu begrüßen. Das Vorhaben hier ist ein allerdings ein großer Eingriff in die Landschaft." Einstimmig lehnte das Gremium den Antrag ab.
Zustimmung erhielt der Bauantrag einer Metallbaufirma in Oberthulba, die eine Lagerfläche überdachen will. Auch derm Anbau eines Balkons an einem bestehenden Wohnhaus in der Linnenstraße in Frankenbrunn wurde zugestimmt. Keine Einwände gab es auch über die Errichtung eines Einfamilienhauses in Reith. Aufgestellt werden kann auch die Schutzhütte in der Kernzone am neuen Wanderweg "Der Thulbataler". hsg