Am heutigen Freitag gegen 21 Uhr hat die Hängepartie für den BBC Coburg in den Play-offs der Basketball-Liga ProB ein Ende. Die Partie zwischen den TKS 49ers Stahnsdorf und dem FC Bayern II (19 Uhr, Livestream unter facebook.com/tks49ers), die aufgrund von Corona-Fällen bei den Münchnern verschoben werden musste, entscheidet über das Schicksal der Coburger.

Die Rechnung ist einfach: Gewinnt Stahnsdorf, zieht der BBC in die zweite Gruppenphase ein. Gewinnt die Bundesliga-Reserve der Bayern, ist diese weiter und die Coburger sind ausgeschieden.

Die Münchner sind in Stahnsdorf in der Favoritenrolle, auch aufgrund der Tatsache, dass sich bei den TKS 49ers mit Malik Toppin und Karolis Babkauskas die beiden Importspieler bereits in die Heimat verabschiedet haben. Trotzdem ist im BBC-Lager noch eine gewisse Hoffnung da. "Beim Basketball will jeder sein letztes Spiel der Saison gewinnen. Normalerweise wird man dann auch Meister", sagt Martin Vogel, Pressesprecher des BBC Coburg, augenzwinkernd. "Die Bayern sind eine sehr junge Mannschaft, die lange Zeit nicht gespielt hat. Damit muss man erst einmal klarkommen."

Gibt es ein Happy End für den BBC in Form eines Stahnsdorfer Erfolgs, gastiert das Team von Trainer Valentino Lott voraussichtlich bereits am Sonntag bei den WWU Baskets Münster. Eben jenen Gegner, gegen den das letzte Spiel in der HUK-Arena vor knapp drei Woche deutlich mit 71:91 verloren wurde. Bereit für eine mögliche Revanche wären die Coburger jedenfalls: Constantin Ebert & Co. sind nach einigen Tagen Pause nach Ostern bereits seit Längerem wieder im Trainingsbetrieb.

BBC beantragt nur ProB-Lizenz

Wie die 2. Basketball-Bundesliga mitteilte, haben fünf ProB-Ligisten eine Lizenz für die ProA beantragt. Namentlich genannt werden die Mannschaften nicht.

Wie Martin Vogel auf Nachfrage mitteilt, gehört der BBC Coburg nicht zu diesem Quintett und plant weiter eingleisig mit der ProB, da momentan eine Teilnahme an der ProA wirtschaftlich nicht sinnvoll darstellbar wäre. mg