Der Kampf um die Playoff-Plätze in der Basketball-Bundesliga läuft auf Hochtouren. Vollends involviert in dieses Rennen sind auch jene beiden Teams, die sich in der Partie des 24. Spieltags am Samstag um 18 Uhr in der Oberfrankenhalle gegenüber stehen werden: Medi Bayreuth und Science City Jena. Über mehrere Jahre hinweg lieferten sich beide Mannschaften in der ProA hitzige Duelle, nun treffen sie erstmals in einem Erstliga-Spiel in Bayreuth aufeinander.
Während der Tabellenzehnte aus Thüringen im Duell um Platz 8 mit einem Sieg den Teams aus Ludwigsburg und Gießen auf den Fersen bleiben möchte, ist für Bayreuth ein Sieg ebenso Pflicht, um im Ringen um Tabellenposition 4 den Vorsprung auf die Konkurrenten aus Berlin, Bonn und Oldenburg beizubehalten.


Jena ist in Fahrt gekommen

Der Aufsteiger aus Jena hatte etwas Anlauf gebraucht, ist jetzt dafür aber umso besser in Fahrt gekommen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge ist das vor Routine und Bundesligaerfahrung nur so strotzende Team auf der Überholspur.
Um das Leader-Trio, bestehend aus Julius Jenkins (36 Jahre), Immanuel McElroy (36) und Wayne Bernard (35), die zusammen auf insgesamt 972 Bundesligaeinsätze kommen, hat Head Coach Björn Harmsen eine Mannschaft geformt, das jedem in der Liga extrem gefährlich werden kann.
Nach der knappen Niederlage in Bonn will Bayreuth vor eigenem Anhang zwei wichtige Punkte erkämpfen. "Ich erwarte ein schweres Spiel gegen Jena, zumal sie sich in den letzten Wochen und Monaten zu einem absoluten Play-off-Anwärter gemausert haben. Auf den Außenpositionen verfügen sie über geballte Erfahrung. Zudem verteidigen sie sehr aggressiv und mit vielen Varianten. In der Offensive ragen Jenkins und Knight heraus, die beide unter den Topscorern der Liga sind. Natürlich aus einem sehr gut gecoachten Team mit viel Feuerkraft", sagt Korner und ergänzt: "Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen offensiv wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Der Ball bewegt sich wieder so gut, wie zu den besten Zeiten. Wir finden die freien Leute, und auch die Balance auf dem Spielfeld zwischen Inside- und Outside-Spiel stimmt. Jetzt muss die Defensive nachziehen, denn gerade gegen ein Team wie Jena, das über solch herausragende Scorer verfügt, muss einfach die Defensive stehen." red