In kleiner Besetzung absolvierte der Gemeinderat Lauter eine ebenso kleine Tagesordnung. Für den erkrankten Bürgermeister Armin Postler (CSU) führte der Zweite Bürgermeister Hans-Jürgen Zitzelsberger (CSU) durch die Sitzung.
Ausführlich berichtete Zitzelsberger über das Treffen der ILEK-Lenkungsgruppe. Mittlerweile habe sich die Lenkungsgruppe auf ein Logo der Baunach-Allianz verständigt. Es stellt mittels Puzzleteilen die Verbundenheit der Region dar und durch einen stilisierten Fluss die Baunach bzw. das Baunachtal. Die neue Internetseite der Baunach-Allianz wurde vorgestellt, die in Kürze online gehen wird (www.ideen.baunach-allianz.de).
Bei der Lenkungsgruppe wurden bereits konkrete Projekte beschlossen. So sollen in den Gemeinden Teile der Grünflächen als Blumenwiesen angelegt werden, damit diese als Bienenweiden genutzt werden können. Dazu soll gemeinschaftlich Saatgut bestellt werden, das noch im März auf geeignete Flächen ausgebracht wird.


Bänke für Mitfahrer

Des Weiteren sollen Mitfahrerbänke aufgestellt werden: An geeigneter Stelle soll eine Bank aufgestellt werden und daneben eine Art Halteschild, das verschiedene Richtungen aufzeigt, die dem vorbeifahrenden Autofahrer signalisiert, wohin der Wartende möchte. Somit soll besonders älteren Menschen und Personen ohne Auto, aber auch anderen ermöglicht werden, von A nach B zu kommen. Jetzt sollen nur noch günstige Standorte und Ziele gefunden werden.
Erörtert wurde auch eine mögliche Zusammenarbeit der Bauhöfe im Allianz-Gebiet. Die könne bis zu einem Ausbildungszusammenschluss führen, so dass Auszubildende gemeinsam ausgebildet werden könnten und auch in mehreren Gemeinden Erfahrungen sammeln könnten.
Schnell verwirklicht wurde, so Zitzelsberger, auch das Ersatzlaichgewässer am Radweg bei den Fischteichen in Deusdorf. Damit die Frösche ihr neues Domizil auch finden, muss das Ersatzlaichgewässer jetzt auch schnell geflutet werden.
Versetzt werden muss außerdem auch ein Strommast im Zuge des Radwegausbaus in Appendorf. Das Umsetzen kostet 24 591 Euro, 50 Prozent der Kosten muss die Gemeinde übernehmen, davon entfallen nochmals rund 28 Prozent auf das Staatliche Bauamt, vom Bayernwerk gibt es eine Entschädigung von 2000 Euro, so dass die Kosten für die Gemeinde letztlich sich auf 8700 Euro belaufen.