Anlässlich eines Baustellentermins in Waldau informierte sich der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Waldau, Siegfried Käb-Bornkessel, über den aktuellen Stand der Tiefbaumaßnahmen. Im Rahmen der Flurneuordnung in Waldau war im Herbst 2016 eine Firma mit der Durchführung umfangreicher Restbaumaßnahmen beauftragt worden. Einschließlich der 2015 erfolgten Pflanzmaßnahmen werden diese circa 250 000 Euro kosten.
Bisher sind im Verfahren Waldau bereits Ausgaben in Höhe von 830 000 Euro für Maßnahmen in der Flur und 125 000 Euro beim Landzwischenerwerb angefallen. Davon müssen aktuell etwa 150 000 Euro auf die Grundstückseigentümer umgelegt werden. Die übrigen Kosten werden über Förderprogramme sowie durch Kostenbeteiligungen anderer Träger finanziert.
Derzeit wird der Weg von der Kreisstraße KU 11 zum Weiler Fichtelhof ausgebaut. An den Kosten beteiligt sich die Gemeinde Neudrossenfeld mit 50 Prozent. Der Weg schafft künftig auch eine Verbindung für Radfahrer über die Alte Post und weiter über landwirtschaftliche Wege bis zum Trebgaster Badesee.
Im Zuge des Verfahrens konnte auch der Landschaftsbestandteil "Weiher- und Feuchtgebiete südöstlich von Fohlenhof" gesichert werden. Er gilt als regional bedeutsamer Gewässerlebensraum. In unmittelbarer Nähe wurde ein Amphibientümpel angelegt, der seit diesem Frühjahr den Kröten einen neuen Rückzugsraum bietet.
Weiterhin wurde noch der Ausbau der BAB A70 im Rahmen der Bodenordnung berücksichtigt. Die Teilnehmer erhalten in diesem Jahr mit der Bekanntgabe des Zusammenlegungsplans die aktuellen Daten zu den neuen Grundstücken. red