Rödental — Nach 40 Jahren in den Diensten der Stadt Rödental ist Bauhofleiter Herbert Scheler am Montag vom Stadtrat verabschiedet worden. Bürgermeister Marco Steiner würdigte die Arbeit des leitenden Mitarbeiters, der seit Juni 1988 den Bauhof Rödentaler Bauhof führte. "Der berufliche Werdegang von Herbert Scheler begleitet die Geschichte der früheren Gemeinde und jetzigen Stadt", sagte Steiner in seiner Laudatio. Als Dank und Anerkennung überreichte der Erste Bürgermeister an Herbert Scheler den Silbertaler der Stadt Rödental nebst Urkunde und Blumen.
Auch Amtsvorgänger Gerhard Preß dankte dem scheidenden Bauhofchef für die "jahrzehntelange gute Zusammenarbeit" und erinnerte an Schelers Spitzname "Flupi". Das bezog sich auf die Reinigung der Röden und war die Abkürzung für "Flusspiraten".

Viele Vorhaben betreut

Herbert Scheler legte nach seinem Wehrdienst Anfang der 70er-Jahre 1974 die Meisterprüfung im Maurerhandwerk ab. Am 1. Februar 1975 begann er seine Tätigkeit als technischer Zeichner im Bauamt der Gemeinde Rödental, seit Juni 1988 leitet er den Bauhof. Seither gab es kaum eine Baumaßnahme der Stadt Rödental, die Scheler nicht begleitete. Da waren die Sanierungen der Domäne Oeslau, der Franz-Goebel-Halle, der Oeslauer Schule und Turnhalle, die Neubauten des Feuerwehrhauses Spittelstein, des Rut-Stocke-Kindergartens mit dem Provisorium im Möbelhaus Schulze, die neue Kinderkrippe in der Krötenleite und die Kindertagesstätte Mönchröden sowie auch die Umbauten der Kindergärten von Oberwohlsbach, Einberg und des Kindergartens St. Johannis. Schließlich wurde unter Schelers Ägide der Lienhard-Fuchs-Kindergarten saniert.
Glückwünsche gab es weiter von Hauptamtsleiter Stephan Schreiegg und Personalratsvorsitzendem Hubert Maar. Das Stadtratsgremium zollte dem Bald-Rentner stehenden Applaus. cw