von unserer Mitarbeiterin Evi Seeger

Vestenbergsgreuth — Wie ist zu verfahren, wenn ein Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs ein Gerät, zum Beispiel einen Bohrer oder Rüttler der Gemeinde, für den privaten Gebrauch nutzen möchte? Im Vestenbergsgreuther Rathaus wurde diese Frage lebhaft diskutiert. Bislang hatte die Gemeinde nichts dagegen, denn auch die Mitarbeiter brachten - wenn nötig - Geräte aus ihrem Privatbesitz zur Arbeit mit. Zudem stünden sie bei Notfällen jederzeit - selbst an den Wochenenden - zur Verfügung.

Rechtsaufsicht verlangt Listen

Gemeinderätin Evi Derrer (CSU/UB) hatte sich an die Rechtsaufsicht gewandt und nachgefragt, ob dieses Vorgehen in Ordnung sei. Die Antwort war eindeutig: Diese Handhabung sei so nicht möglich. Es müssten Gebührenlisten erstellt werden. Künftig werden deshalb auch an Bauhofbedienstete keine Gerätschaften mehr verliehen.
Die Konsequenz ist nach den Worten von Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB), dass ein Bereitschaftsdienst für Notfälle eingerichtet werden muss, mit Plan und allem, was dazu gehört. Die Bereitschaft müsse natürlich auch bezahlt werden.