Der Hochschulpreis des Bayerischen Baugewerbes geht in diesem Jahr an Studienabsolventen der Hochschule Coburg, der Technischen Univer-sität München und der Hochschule München. Den ersten Preis errang Kai Hofmann von der Hochschule Coburg. Seine Arbeit mit dem Titel "Schubkraftübertragung mit Zahnleisten zwischen modularen Bauteilen in Stahlbeton" wurde am Lehrstuhl für Bauingenieurwesen gefertigt.
Franz-Xaver Peteranderl, Präsident der Bayerischen Baugewerbeverbände stellte bei der Preisverleihung in München fest: "Kai Hofmann ist es gelungen, mit einer herausragenden, technisch-wissenschaftlichen Arbeitsweise seine Ergebnisse anschaulich und verständlich zu präsentieren." Professor Falter, der die Bachelorarbeit betreut hat, ist stolz auf seinen Studenten: "Er hat das im Studium Gelernte super umgesetzt und eine tolle Arbeit abgeliefert."
Für Kai Hofmann kam der Preis überraschend: "Professor Falter hat mich auf den Preis aufmerksam gemacht. Jetzt freue ich mich, dass meine Bachelorarbeit über die Hochschule hinaus als sehr gut anerkannt wird. Ich hoffe, damit meinen Teil zur aktuellen Forschung beigetragen zu haben." Er kam aus Fürth an die Hochschule Coburg, um hier Bauingenieurwesen zu studieren. Mittlerweile ist er zum Masterstudium an die Hochschule Koblenz gewechselt. Seine Bachelorarbeit ist eingebettet in das Forschungsprojekt "Entwicklung eines modularen Fachwerkträgers", das von Professor Falter und Jonas Schmidt bearbeitet wird.
Der mit Preisgeldern dotierte Hochschulpreis des Bayerischen Baugewerbes wird von der Stiftung Berufsförderung des Bayerischen Baugewerbes seit 2008 jährlich ausgelobt. Mit ihm werden herausragende Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten der Fachrichtung Bauingenieurwesen mit hohem Praxisbezug für die Anwendung in Unternehmen der mittelständisch geprägten Bauwirtschaft prämiert.
Bei einem die Preisverleihung begleitenden Fachkolloquium wurde die fortschreitende Digitalisierung in der Bauwirtschaft thematisiert. Hierbei würden sich, so eine Pressemitteilung weiter, "Optimierungspotenziale durch die Vermeidung von Medienbrüchen der Informationen und Verringerungen der Transportaktivitäten ergeben".
Die Hochschule Augsburg will in einem Forschungsvorhaben geeignete Prozesse identifizieren sowie die notwendige Software und zugehörige Trainingsprogramme entwickeln, um für die Anwender den Nutzen digitalisierter Prozesse spürbar zu machen. red