In der jüngsten Gemeinderatssitzung von Königsfeld ist Christian Bezold, Voitmannsdorf, als neues Gemeinderatsmitglied aufgenommen worden. Erste Bürgermeisterin Gisela Hofmann nahm ihm den Amtseid ab. Bezold, FWK, folgt dem ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglied Stefan Brehm nach.
Mit dem Baugebiet "Rehleite" in Königsfeld wird es vorerst nichts werden: Alle weiteren Aktivitäten zur Ausweisung und Erschließung werden eingestellt, beschloss der Gemeinderat.
Wie Bürgermeisterin Hofmann rekapitulierte, waren die meisten Eigentümer im geplanten Baugebiet "Rehleite" nicht bereit gewesen, die Grundstücke an die Gemeinde zu verkaufen. Im Dezember war ihnen deshalb der Vorschlag unterbreitet worden, eine Erschließungsträgerschaft zu gründen, über die die Gemeinde alle Kosten für die Erschließung auf die Eigentümer hätte verteilen können. Der Haushalt der Gemeinde wäre dann nicht belastet worden.
In der Zwischenzeit aber hätten sich alle Eigentümer schriftlich gegen die Erschließung durch einen Erschließungsträger ausgeschlossen, so dass die Gemeinde erst einmal nichts weiter unternimmt.
Vom Gemeinderat bestätigt wurde die am 8. Januar durchgeführte Wahl von Tobias Stadter zum Ersten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Königsfeld sowie von Christian Hummel als dessen Stellvertreter.
Bekannt gegeben wurde, dass der Erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Treunitz, Michael Neuner, sein Amt wegen eines bevorstehenden Wohnortwechsels zum Ende des Monats Januar niedergelegt hat. Nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz muss innerhalb von drei Monaten ein neuer Kommandant gewählt sein. In der Zwischenzeit leitet der Stellvertreter die Geschäfte. Die Neuwahl soll am 27. Februar stattfinden.
Zu guter Letzt ging es auch in Königsfeld wieder einmal um den Breitbandausbau. Bürgermeisterin Hofmann berichtete vom neuen Bundesförderprogramm, über das auch ein sogenannter Masterplan für die Verlegung von Glasfaserkabeln bis zu den Grundstücken mit bis zu 50 000 Euro bezuschusst werde. Es existierten Bestrebungen, dass die Verlegung von Glasfaserkabeln bis zu den Grundstücken künftig bei jeder kommunalen Baumaßnahme und Erschließungsmaßnahme berücksichtigt werden müsse. Aus Sicht der Bürgermeisterin ist deshalb dringend nötig, einen Förderantrag für die Masterplanung auf den Weg zu bringen. Bei einer Förderung der Beraterleistung von 100 Prozent gehe die Gemeinde keinerlei Risiko ein. Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 10. März statt. red